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Plön Neuanfang der Linie 104 mit Wermutstropfen
Lokales Plön Neuanfang der Linie 104 mit Wermutstropfen
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06:00 05.12.2018
Von Isabelle Breitbach
Bürgermeister Gerd Radisch ist enttäuscht: Der neue Ortsbus für das Amt Schrevenborn lässt in Schönkirchen fünf Stopps aus. Quelle: Andrea Seliger
Heikendorf/Kiel

Der Ortsbus soll wochentags im 40-Minuten-Takt auf einer Ringlinie fahren. Ab 5.50 Uhr geht es morgens am Heidberg in Heikendorf los. Die letzte Fahrt von Heikendorf über Schönkirchen und Mönkeberg startet dort um 19.10 Uhr und kommt um 19.50 Uhr wieder am Start-/Zielort an. Auf der Route liegen auch die Fähranleger in Möltenort und Mönkeberg.  Der Fahrpreis im VRK/SH-Tarif beträgt innerhalb der Gemeinde Heikendorf 1,80 Euro; Fahrten durch das Amt Schrevenborn kosten 2,60 Euro.

Mit dem Fahrplan, den das Privatunternehmen Vineta am 12. November zur Genehmigungsbehörde nach Kiel schickte, gingen die Diskussionen um Änderungen bei den geplanten Haltestellen los. Bedenken gab es vor allem bei zwei Anträgen für Heikendorf: Vineta regte an, die Haltestelle Kitzeberg in Richtung Ampelkreuzung zu verlagern und zusätzlich unweit der Abzweigung zur B 502 die neue Haltestelle Schrevenborn einzurichten. 

Linienführung des Ortsbusses 104

Diskussion um Anträge weitestgehend beendet

Im Nachgang seien die Bedenken bezüglich der Haltestelle Schrevenborn wieder zurückgenommen worden, erklärten Vineta-Geschäftsführer Jürgen Ubben und ein Sprecher der Landeshauptstadt Kiel erklärten nun übereinstimmend. Unklar bleibe lediglich die exakte Positionierung der Haltestelle Kitzeberg. Die zuständige Verkehrsbehörde müsse im Austausch mit dem Unternehmen zeitnah darüber entscheiden.

Ubben betonte, ihm gehe es um eine Verbesserung für die Kitzeberger: „Die haben sowieso einen langen Fußweg.“ Sollte die Haltestelle an Ort und Stelle bleiben, könnte in Zukunft zumindest ein Unterstand eingerichtet werden. Zustimmung fand auch ein weiterer Zwischenhalt an der Haltestelle Hegerade in Mönkeberg

Verkürzung in Schönkirchen: Keine Anbindung an die Anschützsiedlung

Schönkirchen schenkt der Betreiberwechsel zugunsten der schnelleren Taktung fürs Erste einen gehörigen Wermutstropfen ein. Zwar wird ab Montag das Gewerbegebiet Söhren angesteuert, doch mit Steckenberg, Steinbergskamp, Kätnersredder, Grenzgraben und Heinrich-Wöhlk-Straße fallen fünf Haltestellen weg.

Für Schönkirchens Bürgermeister Gerd Radisch „fatal und äußerst bedauerlich“, dass Vineta dieses Gebiet nun nicht bedient. Jürgen Ubben will das Problem in den ersten Monaten im Blick behalten. Gegebenenfalls könne man die Erfahrungen zum Sommerfahrplanwechsel einfließen lassen.

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