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Plön Zuerst sollen Lücken bebaut werden
Lokales Plön Zuerst sollen Lücken bebaut werden
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15:46 27.04.2018
Von Silke Rönnau
In der Einwohnerversammlung in Mucheln wurde über mögliche Bauflächen diskutiert. Quelle: Silke Rönnau
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Mucheln

„Unser letzter Flächennutzungsplan ist von 1975“, erläuterte Bürgermeister Wolfgang Junge die Gründe für den Einstieg in die Ortsentwicklungsplanung.  Obwohl es einen Bauboom in Selent gebe, sei auch die Nachfrage nach Grundstücken in Mucheln gewachsen. Sein Problem sei aber, dass er selbst nicht wisse, wer wo noch Grundstücke anbieten könnte.

"Wir brauchen mehr junge Leute"

Die Gemeinde Mucheln biete viele Vorteile. „Wir wohnen in einer wunderschönen Umgebung, wo andere Urlaub machen“, so der Bürgermeister. Es gebe eine gute Kinderbetreuung sowie ein reges Vereins- und Dorfleben. Und angesichts der Breitbandversorgung nehme auch die Kombination von Wohnen und Arbeiten immer mehr zu. „Unser Ziel ist: Wir brauchen mehr junge Leute.“

Johannes Rahe vom Planungsbüro B2K stellte die ersten Ergebnisse vor. Im Vordergrund stehe das Ziel, Baulücken zu schließen – erst dann könne man im Außenbereich bauen. Außerdem solle bedarfsgerecht unter Berücksichtigung der demografischen Entwicklung geplant werden, um nicht einen zukünftigen Leerstand zu produzieren. Ziel sei es, eine mögliche Flächenausweisung maßvoll und nachhaltig zu steuern und die 15 Wohneinheiten, die Mucheln laut Landesentwicklungsplanung noch zur Verfügung stünden, nicht mit einem Schlag zu verbrauchen. 

Fragebogen für die Eigentümer

In Mucheln und Sellin könnten sechs Häuser auf fünf Baulücken entstehen, sechs weitere Wohneinheiten könnten auf fünf bedingt geeigneten Grundstücken gebaut werden. Auch einige mehr oder wenige geeignete Bauflächen hat das Planungsbüro auf einer Karte ausgewiesen. Zum Teil müssten aber Knicks durchbrochen werden. Um herauszufinden, welche Grundstücke überhaupt für Neubauten zur Verfügung stünden, soll nun ein Fragebogen an die Eigentümer verschickt werden. Dabei soll geklärt werden, ob eine Bebauung grundsätzlich gewünscht sei.

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