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17:51 04.04.2017
Von Andrea Seliger
Mit den strengen Planungsauflagen könnte es schwerer werden, Nachfolger für Leerstand zu finden - beispielsweise für das ehemalige Max-Bahr-Gelände. Quelle: Andrea Seliger
Schwentinental

„Von Wollen kann keine Rede sein. Aber das wird von uns erwartet“ – so äußerte sich Bürgermeister Michael Stremlau zu den anstehenden Entscheidungen. Einstimmig fasste der Ausschuss unter Leitung des Vize-Vorsitzenden Rainer Martens (SWG) die notwendigen Beschlüsse, es gab auch keine Diskussion mehr dazu.

Die Vorgeschichte ist bekannt: Schwentinental wollte die in 40 Jahren gewachsene „Einzelhandelsagglomeration“ neu strukturieren, dabei aber auch ein Einkaufzentrum auf der letzten Freifläche zulassen. Gegen diesen Zuwachs an Verkaufsfläche mit Innenstadt-typischem Sortiment hatten Nachbarkommunen protestiert, weil sie eine Abwanderung weiterer Kunden aus ihren Zentren fürchten. Diese Bedenken teilte die Landesplanung und forderte Schwentinental mit einem sogenannten Anpassungsverlangen zur Beschränkung der Verkaufsflächen auf. Schwentinental hatte dagegen Widerspruch eingelegt, war aber damit vor dem Verwaltungsgericht in Schleswig gescheitert.

Veränderungssperre erlassen

Somit bleibt der Stadt keine Wahl mehr: „Wir sind aufgrund des Anpassungsverlangens und des Urteils gehalten, die alten Beschlüsse einzusammeln“, so Stremlau. Auch die Kommunalaufsicht habe inzwischen Maßnahmen angedroht. Der neue B-Plan Nr. 69 „Kerngebiet Ostseepark“ umfasst praktisch die gesamte Fläche zwischen Gutenbergstraße und B 76.  Außerdem wurde eine Veränderungssperre erlassen, um zu verhindern, dass sich weiterer Einzelhandel mit Innenstadt-Sortiment wie Mode oder Haushaltswaren ansiedelt. Als nächstes wird am Donnerstag, 6. April ab 20 Uhr der Bauausschuss dazu beraten.

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