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Plön Firma will schwimmende Apartments bauen
Lokales Plön Firma will schwimmende Apartments bauen
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07:00 21.09.2018
Von Anja Rüstmann
So könnte es aussehen, wenn die schwimmenden Ferienwohnungen im Großen Plöner See zwischen PSV und Bahnhof gebaut würden. Quelle: Visualisierung: Floating Homes
Plön

„Man wird aber nicht seekrank“, beeilt sich Timo Bahn zu versichern. Die Ferienwohnung bewege sich etwas, man hört das Plätschern des Wassers. Ein Urlaub auf einem dieser „Floating Homes“ passe doch perfekt zu Plön.

Sie sehen gut aus, diese lichtdurchfluteten, modern eingerichteten Häuschen. 60 Quadratmeter Grundfläche, 15 Quadratmeter Terrasse, Holzfußboden, viel Glas, viel Licht. Timo Bahn schwärmt zusammen mit seinem Kollegen Mirco Temp. Und die Mitglieder des Ausschusses für Stadtentwicklung und Planung hören interessiert zu,

„Floating Homes“ der Firma aus Verden gibt es schon einige. In Hamburg zum Beispiel, oder in der Marina von Großenbrode. Im Angebot sind verschiedene Typen an Hausbooten. Sie können als Ferienwohnung oder als Erstwohnsitz genutzt werden, es gibt sie auch als Restaurants oder Tagungszentrum. Die Firma macht eine Menge möglich. Passt das zu Plön? Nachdem die Verdener sich an die Stadt Plön gewandt hatten, bat der Stadtentwicklungsausschuss die Herren um mehr Informationen.

Was Timo Bahn und Mirco Temp suchen, sind genehmigte Liegeplätze. Den Rest machen sie selber, suchen Investoren, erschließen, bauen. Drei Standorte schlagen sie vor. Der im Großen Plöner See zwischen Seglerverein und Bahnhof ist der zentralste. Vielleicht würde der PSV ein paar Boote etwas verlegen, sonst rutschen die Hausboote näher an den Bahnhof. Schräg vor der Liegewiese an der Fegetasche könnten auch vier oder fünf schwimmende Häuser hinpassen, wenn die ehemalige Strandklause verschwände. Von den Hotelplänen auf der Wiese waren die Herren aus Verden ein bisschen überrascht, aber vielleicht ist da etwas kombinierbar? Vor grüner Kulisse wäre der Liegeplatz auf dem Schöhsee, etwas östlich des alten Güterbahnhofs. Wenn man dort sieben oder acht Häuser auf dem Wasser schräg platziert, hätten sie Südlage. Bauzeit wären drei bis sechs Monate. In Großenbrode kostet so eine schwimmende Ferienwohnung rund 280.000 Euro.

In der Oktober-Ausschusssitzung wollen die Plöner Kommunalpolitiker das Thema diskutieren. „Mir hat das sehr gut gefallen“, sagte aber schon Ausschussvorsitzender Gernot Melzer (CDU). Bernd Möller (SPD) ließ sich bestätigen, dass die Stadt finanziell nicht involviert ist.

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