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Plön Der Weg ist frei für Visionen
Lokales Plön Der Weg ist frei für Visionen
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06:00 11.01.2019
Von Anja Rüstmann
Hier von der Stadtbucht und bis zu „Tante Theas Bootsverleih“ könnte der Strandweg erweitert werden und „multifunktionale Uferzonen“ bekommen, wie es in der Vision für das Nordufer des Großen Plöner Sees heißt. Quelle: Anja Rüstmann
Plön

Die Überlegungen, den Bereich neu zu entwickeln, wird damit befürwortet. Die Stadtverwaltung soll jetzt die Voraussetzungen ermitteln, wie dafür Geld vom Land locker gemacht werden kann.

Seit Bürgermeister Lars Winter Anfang Dezember die „Vision 2030“ für das Nordufer des Großen Plöner Sees vorgestellt hat, kommt zwar eine steife Brise Gegenwind auf ihn zu, aber es gab auch viel Lob. Mit der Umgestaltung und Erweiterung des Strandweges, neuen Sichtachsen und Verbindungen will er mehr Leben in die Stadt ziehen. Dadurch werde dann auch die Kaufkraft gestärkt. Vor allem Natur- und Umweltschützer äußern Bedenken bei der Erweiterung eines sensiblen Bereichs am Seeufer.

Es sind noch viele Fragen offen

Aber es waren ja auch nur erste Ideen. Die sollen nicht nur diskutiert werden, es muss auch noch einiges abgeklärt werden. Wie sind die Besitzverhältnisse überhaupt? Der Uferstreifen gehört dem Land. Würde es sich davon trennen? Was sagt die Bahn zu den Ideen? „Es müssen auch Informationen von der Unteren Naturschutzbehörde eingeholt werden, stehen die Bäume unter Schutz, können wir den Strandweg überhaupt verbreitern?“, sagte Bernd Möller (SPD).

Winter freute sich über die politische Entscheidung, dass der nächste Schritt gemacht wurde – „ein guter Tag für Plön. Für mich ist die Entscheidung des Stadtentwicklungs- und Planungsausschusses ein Erfolg“, sagte er. Winter hat bereits angekündigt, dass eine Einwohnerversammlung stattfinden soll. Denn er möchte möglichst viele Plöner in die Überlegungen mit einbeziehen.

Das gefällt auch dem Umweltbeauftragten der Stadt, Achim Kuhnt. „Alle Plöner sollen sich mit ihren Visionen für den Strandweg beteiligen. Vielleicht wird das Ergebnis dann etwas ganz anderes...“

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