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Plön Die Verträge sind verlängert worden
Lokales Plön Die Verträge sind verlängert worden
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20:20 11.01.2019
Von Anja Rüstmann
Die Verträge werden unterschrieben. Schönbergs Bürgermeister Peter Kokocinski (links) und NABU-Kreisvorsitzender Harald Christiansen schauen dabei Landrätin Stephanie Ladwig (links) und BUND-Landesvorsitzende Claudia Bielfeldt über die Schulter. Quelle: Anja Rüstmann
Plön

110000 Euro lässt sich der Kreis die Abfallberatung für dieses Jahr kosten. Der NABU betreibt die Natur-, Umwelt- und Abfallberatungsstellen in Plön und Lütjenburg. In Preetz und Schwentinental ist es der BUND. Träger in Schönberg ist die Gemeinde. „Ich habe keine gelben Säcke mehr“ ist sicher der häufigste Satz, den Sabine Untiedt, Julia Steigleder, Carsten Pusch und Josh Geertz, die Leiter der Abfallberatungsstellen, von den Bürgern hören. Aber auch Fragen wie: Wo entsorge ich meinen alten Rasierer? Mein Kompost schimmelt immer, was mache ich falsch? Dürfen kompostierbare Plastiktüten in den Biomüll? Dann wird beraten.

Die Beratungsstellen decken das Kreisgebiet gut ab, die Bürger finden Hilfe vor Ort. „Das hat sich bewährt in all den Jahren“, sagt Stefan Plischka, Leiter der Abfallwirtschaft im Kreis Plön. Landrätin Stephanie Ladwig freut sich, dass so die Menschen erreicht werden.

Die Abfallberater besuchen aber auch Kindergärten und Schulen, informieren auf Wochenmärkten und schieben Projekte an. Was hat Abfall mit Klimaschutz zu tun? Wie erklärt man Flüchtlingen die Mülltrennung? „Für mich ist die Beratung eine Herzensangelegenheit“, sagt Sabine Untiedt, Leiterin der Natur-, Umwelt- und Beratungsstelle in Preetz. Seit 1992 ist sie mit im Team. „Die alltägliche Arbeit zeigt uns, dass die Bürger viele Fragen haben“, erklärt sie.

Übrigens: Wer nach gelben Säcken in der Abfallberatung fragt, könnte auch in ein Gespräch verwickelt werden. Warum brauchen Sie so viele? Haben Sie schon mal über Abfallvermeidung nachgedacht? Wir hätten da ein paar Tipps…

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