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Plön Speeldeel probt ihr neues Stück
Lokales Plön Speeldeel probt ihr neues Stück
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06:00 05.10.2018
Von Anja Rüstmann
Martin (Marko Hollmeier, von links), Jutta (Dorothea Storm), Beate (Anja Hollmeier), Erika (Inke Klein) und Harald (Dieter Lamp) bringen mit „De Mamasöhn“ eine temporeiche Komödie auf die Bühne. Premiere ist am 16. November. Quelle: Anja Rüstmann
Plön

Ganz schön turbulent geht es im Proben-Raum der Plöner Speeldeel zu. Und auch verwirrend. Der Text sitzt schon sehr gut, an ein paar Gesten wird noch gefeilt. Aber was ist da los? Eine männerverschlingende Power-Frau von Mallorca, ein Staubsaugervertreter, eine genervte Tochter, ein Putz-Mann und eine heulende Schwester: Wer ist denn nun der Ehemann von Beate (Anja Hollmeier)?

Nun, es ist Martin (Marko Hollmeier), auf der Bühne wie im richtigen Leben. Zur Probe rücken die beiden mit Getränken aus ihrer Hausbar an – in der Gin-Flasche ist aber nur Wasser. Eben bühnentauglich. Und der pinkfarbene Prinzessinnen-Stuhl stammt auch aus dem Dersauer Hollmeier- Haushalt. Eigentlich gehört er der Tochter. Aber da er so gut ins Bühnenbild passt, wurde er ausgeliehen. Nun thront er neben dem grünen Sofa, gegenüber dem roten Tresen, vor dem bunten Teppich. So wohnt also „De Mamasöhn“. Was noch fehlt ist eine Gegensprechanlage für die Türklingel. „Ich guck mal im Internet“, sagt Julia Meyer.

Martin ist dieses Muttersöhnchen, eigentlich ein stark harmoniebedürftiges Weichei. Aber harmonisch geht’s dann irgendwie nicht zu. Es wird gestritten, gelogen, geheult, allerdings auch gelacht und geküsst.

Neben Anja und Marko Hollmeier stehen außerdem Inke Klein als Mutter Erika, Dorothea Storm als Schwägerin Jutta auf der Bühne – und wieder Dieter Lamp. Seit mehreren Jahren in Folge spielt er mit. Diesmal als Staubsaugervertreter Harald.

Männliche Schauspieler sind rar

„Es ist schwierig, schauspielernde Männer zu finden“, sagt Julia Meyer. „Die dann ja auch noch plattdeutsch sprechen sollen“, ergänzt Inspizientin Maren Brünjes-Arndt. Dieter Lamp macht das gerne, das Publikum schaut ihm gerne zu. Also darf er in „De Mamasöhn“ nicht nur Staubsauger verkaufen, sondern auch noch in die Rolle des Ehemanns schlüpfen – denn der echte verlässt nach einem Ehekrach wutentbrannt die Bühne, also die Wohnung. Und Beate will ihrer Mutter doch den Gatten vorstellen.

„Ich spiele wahnsinnig gerne mit meinem Ehemann zusammen auf der Bühne“, erzählt Anja Hollmeier. Schließlich ist es ihr gemeinsames Hobby. Und so verbringen sie seit Probenstart Anfang Mai eine Menge Zeit zusammen.

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