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Zweite Chance für Glasfaser

Postfeld Zweite Chance für Glasfaser

Monatelang war die Aufregung in Postfeld groß, weil viele Haushalte nicht an das Glasfasernetz angeschlossen werden sollten. Doch nun legt sich der Ärger – denn überraschend hat sich eine neue Lösung für den Ortsteil Bormsdorf ergeben.

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Wenn die Freilandleitungen ins Erdreich verlegt werden, könnte auch Bormsdorf Glasfaserleitungen bekommen, freut sich Bürgermeister Uwe Leiner.

Quelle: Silke Rönnau

Postfeld. Bürgermeister Uwe Leiner hatte, wie berichtet, mehrfach beim Zweckverband Breitversorgung gegen die seiner Meinung nach schlechtere Behandlung seiner Gemeinde protestiert. In der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung schilderte er nun, dass das Unternehmen Schleswig-Holstein Netz (SH Netz) die bisherigen Freilandleitungen ins Erdreich verlegen will. Dazu wollen sie die Banketten an der Straße aufgraben. „Genau da, wo auch das Glasfasernetz laufen sollte“, so Leiner.

Leerrohre werden mitverlegt

Nun könne man bei den Arbeiten, die im kommenden Jahr starten sollen, gleich Leerrohre mitverlegen. „Und so wird es wirtschaftlich, weil die Gräben ja schon offen sind.“ Die Leitungen sollen über den Plattenweg (Butterberg) nach Barmissen sowie ein Stück in Richtung Postfeld laufen, sodass weiteren Häusern bis zum Kartoffelhof Kröger ein Anschluss ermöglicht würde.

17 weitere Anträge könnten insgesamt gestellt werden, sagte der Bürgermeister. „Bis auf zwei Haushalte können wir dann alle in der Gemeinde anschließen.“ Die Firma Pepcom, die das Projekt für den Zweckverband umsetzt, stehe bereits – wie auch die Gemeinde selbst – in Kontakt mit SH Netz.

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Ein Artikel von
Silke Rönnau
Ostholsteiner Zeitung

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