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Plön Flüchtlingshilfe sendet Positionspapier
Lokales Plön Flüchtlingshilfe sendet Positionspapier
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11:18 23.06.2018
Von Silke Rönnau
Astrid Dethloff, Flüchtlingsbeauftragte im Kirchenkreis Plön-Segeberg (re.), spricht dem Positionspapier der Flüchtlingshilfe ihre Hochachtung aus. Quelle: Silke Rönnau
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Preetz

Das Positionspapier stellt sich gegen eine gesellschaftliche Atmosphäre des Misstrauens und der Ablehnung gegenüber Geflüchteten. „Wir wenden uns gegen den Rechtsruck, der in den vergangenen Monaten durch die Gesellschaft gegangen ist“, sagt Lutz Reinhardt von der Flüchtlingshilfe. Mitverantwortlich seien Politik und Presse mit Schlagworten wie „Flüchtlingskrise“, „Flüchtlingswelle“ und „kriminelle Flüchtlinge“.

Forderung nach Einwanderungsgesetz

Die Flüchtlingshilfe stehe für Toleranz und gegen Hetze, es ginge um gesellschaftliche Werte, so Reinhardt und bittet, den Aufruf durch eine Unterschrift zu unterstützen. Forderung: Öffentliches Entgegentreten gegen pauschale Unterstellungen, populistische Verengung auf Straftäter mit Migrationshintergrund und Verleumdung von Geflüchteten und ihren Helfern. Lutz Reinhardt: „Wir wollen keine Abschiebung in unsichere Herkunftsländer, keine Staaten sollen zu sicheren Herkunftsländern erklären werden, wir wollen keine Überstellung in Staaten, die die deutschen Standards für den Umgang mit Geflüchteten nicht einhalten und wir fordern ein Einwanderungsgesetz.“

In den kommenden Wochen wird das Positionspapier breit gestreut. Ziel: möglichst viele Personen sollen sich dem Forderungsschreiben anschließen. Nach der Sommerpause wird das Positionspapier mit den Unterschriften der Preetzer Stadtvertretung, der Landespolitik sowie Bundestagsabgeordneten aus dem Kreis Plön überreicht.

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