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Plön Land in Sicht für Häuslebauer
Lokales Plön Land in Sicht für Häuslebauer
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06:00 06.03.2019
Von Anne Gothsch
Auf den Grünland-Flächen beiderseits der Alten Landstraße im Ortsteil Rastorfer Passau könnten zwischen 15 und 18 Wohngrundstücke entstehen. Rastorfs Bürgermeister Thomas Haß hofft, dass das Land dafür grünes Licht gibt. Quelle: Anne Gothsch
Rastorf

„Eine entsprechende Voranfrage haben wir Anfang Februar an die Abteilung Landesplanung im Innenministerium sowie an die Planungsbehörde des Kreises geschickt und hoffen auf eine positive Antwort“, sagt Rastorfs Bürgermeister Thomas Haß, und weist bei einem Ortstermin auf die Flächen beiderseits der Alten Landstraße kurz nach dem Abzweig Uhlenhorst im Ortsteil Rastorfer Passau, die sich erst vor kurzem als sinnvolle Option für zwischen 15 und 18 Wohngrundstücke ergeben haben. „Das wäre zweifellos eine behutsame Erweiterung, denn nach den Vorgaben aus Kiel könnten in unserer Gemeinde bis zu 39 zusätzliche Wohneinheiten entstehen. Und der Bedarf ist auf jeden Fall da. Von den angedachten 15 Grundstücken könnte ich etwa die Hälfte sofort verkaufen“, versichert Haß.

Infrastruktur ist schon vorhanden

Das Areal auf der linken Seite der Straße ist schon lange ungenutztes Grünland, auf der rechten Seite wurde die Fläche bislang landwirtschaftlich genutzt, doch der Betrieb ist inzwischen eingestellt. „Beide Grundstückseigentümer haben Interesse signalisiert, die Flächen der Gemeinde für Wohnbebauung zu übertragen. Und wir bräuchten keine neue Erschließungsstraße zu bauen. Die gesamte Infrastruktur für Strom, Wasser, Abwasser, Straßenbeleuchtung und neuerdings sogar Glasfaserkabel ist vorhanden“, betont Haß die Vorteile.

Zwar befinde sich die Fläche auf den ersten Blick im Außenbereich, aber die neue Bebauung könnte die vorhandenen fünf Häuser, die schon seit jeher im Außenbereich liegen, gewissermaßen „ins Dorf holen“ und so wieder an die übrige Siedlung anbinden. „Das müsste also ganz im Sinne des Entwurfs des neuen Landesentwicklungsplans sein, der dem Grundsatz folgt, die Inanspruchnahme neuer Flächen zu reduzieren und vielmehr darauf abzielt, bestehende Infrastruktur besser auszulasten und hohe Investitionskosten für die Erschließung neuer Baugebiete zu vermeiden“, meint Haß. Er sei vorsichtig optimistisch, denn der Innenminister habe auf einer Veranstaltung kürzlich verkündet, dass die Kommunen mit dem neuen Landesentwicklungsplan mehr Gestaltungsspielraum bekommen und in die Lage versetzt werden sollen, selbst Einnahmen erzielen zu können.

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