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Erste Frauengruppe kämpfte für Arbeiter

SPD feiert 150 Jahre Erste Frauengruppe kämpfte für Arbeiter

Mit einem Empfang im Landhaus Schellhorn feierten die Sozialdemokraten 150 Jahre SPD in Preetz. Die Keimzelle des Ortsvereins geht auf das Jahr 1867 zurück, als Adamina Quisdorf (in historischen Schriften tauchen auch andere Schreibweisen des Namens auf) eine sozialistische Frauengruppe gründete.

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Die Landtagsabgeordnete Regina Poersch (rechts) und die Ortsvereinsvorsitzende Anke Johanßon ehrten die langjährigen Mitglieder Günter Heyne (links) und Ingrid Hansen (vorn, Mitte) für 40 Jahre sowie Volker Kotte (Zweiter von links) für 25 Jahre engagierte Mitgliedschaft. Für ihr zehnjähriges Mitwirken in diversen Funktionen wurden Matthias Naumann (hinten, Mitte) und Mario Drews gewürdigt.

Quelle: Anne Gothsch

Schellhorn. In Schleswig-Holstein dürfte es die erste politische Frauengruppe gewesen sein, die für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen der einfachen Arbeiter kämpfte. Es folgte eine sehr wechselvolle Geschichte mit vielen Höhen und Tiefen bis zur Auflösung 1933. Heute ist der 1946 neu gegründete Preetzer SPD-Ortsverein mit aktuell 125 Mitgliedern der größte im Kreis Plön.

Unter den zahlreichen Gästen würdigten auch die Landtagsabgeordnete Regina Poersch, der Kieler Oberbürgermeister Ulf Kämpfer, der Preetzer Bürgermeister Björn Demmin sowie der SPD-Kreisvorsitzende Norbert Maroses den geschichtsträchtigen Ortsverein mit Grußworten. Unisono würdigten sie das kommunalpolitische Engagement der Sozialdemokraten als „Königsdisziplin“, das von Zuverlässigkeit, Sachverstand und Pragmatismus zum Wohle der Gesellschaft geprägt sei.

Poersch und Kämpfer forderten die Anwesenden aber auch dazu auf, im Kampf um Gerechtigkeit und Chancengleichheit nicht nachzulassen, denn davon sei man auch nach 150 Jahren und trotz des aktuellen Wohlstands in Deutschland noch meilenweit entfernt.

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