Schönberg. Spektakuläre Sprünge auf Skateboards oder BMX-Rädern waren zur Eröffnung am Sonnabend auf Miniramp, Quarterpipe oder Funbox nicht möglich. Zu rutschig waren die Elemente angesichts des Nieselregens. Der eigentlich geplante Contest (Wettbewerb) für die Skater mit ihren rollenden Brettern musste deshalb aus Sicherheitsgründen ausfallen. „Das ist zwar schade. Aber die Unfallgefahr ist einfach zu groß“, so Friedjoff Blaasch von der Schönberger Skate-AG. Immer wieder wurden die Hindernisse trocken gewischt, damit die zum Teil aus umliegenden Probsteier Gemeinden angereisten Jugendlichen zumindest einige Tricks auf ihren Boards zeigen konnten.
Bürgermeister Wilfried Zurstraßen hatte zuvor bei der feierlichen Einweihung auf die Anfänge der exakt 101.000 Euro teuren Skateranlage vor rund zwei Jahren zurückgeblickt. Während eines Workshops zur Mitbestimmung in der Kommunalpolitik sei der Wunsch für einen Skatepark an die Gemeinde herangetragen worden. Aktiv hätten sich Kinder und Jugendliche danach über mehrere Monate an dem Projekt beteiligt. Betreut und begleitet von Benny Langenecker, Thomas Ruser und Friedjoff Blaasch seien ihre Ideen und Wünsche in die Planungen eingeflossen. „Es war nicht zuletzt das große Engagement der Jugendlichen, das die Gemeindevertretung überzeugt hat, diese Anlage zu bauen“, so Zurstraßen. Damit gehört die alte aus den 90er Jahren stammende Skateanlage in Holzbauweise, die zuletzt häufig erneuert werden musste, nun endgültig der Vergangenheit an. Aus Resten der alten Rampen ist übrigens eine mit Graffitis bemalte Holzwand entstanden.
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