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Plön Chancen für die Ortsentwicklung
Lokales Plön Chancen für die Ortsentwicklung
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18:35 07.12.2018
Von Silke Rönnau
Wo liegen die Stärken und Chancen? Das könnte ein Ortsentwicklungskonzept „Selent 1030“ klären. Quelle: Silke Rönnau
Selent

Dabei gehe es um Themen wie Verkehrsführung, Orte der Begegnung für alle Generationen, Klima- und Wärmeplanung, Freizeitangebote, Vereine und Sport, Kinderbetreuung, Bildung, Pflege, Einkaufsmöglichkeiten, ÖPNV, moderne Antriebstechnologien und Digitalisierung, erklärte René Hendricks für seine Fraktion. In den Gremien der Gemeindevertretung sollten unter Beteiligung der Öffentlichkeit Ideen entwickelt werden. Das Konzept solle später Grundlage für die Beantragung von Fördermitteln beispielsweise der Aktivregion sein. Bei Interesse der weiteren Gemeinden im Amt Selent-Schlesen könnte das Orts- auch zu einem Amtsentwicklungskonzept ausgeweitet werden. „Wir wollen eine Debatte anstoßen“, so Hendricks.

Kein Geld im Haushalt

„Wir saufen gerade mit den Kosten für die Kanalsanierung ab“, entgegnete dagegen Ulrich Köpke (CDU). So etwas wäre nur kostenneutral und ohne externe Firma möglich, „die wir uns derzeit nicht leisten können“. Man könne aber ein Gremium auch mit Bürgern gründen, um in kleinen Gruppen die Themen zu beraten. „Wir haben vor vielen Jahren schon viel Arbeit in die Ländliche Struktur- und Entwicklungsanalyse gesteckt, und das ist alles im Sande verlaufen, weil die Mittel fehlten“, sagte Udo Petersen (CDU).

Arbeitsgruppe soll Ideen entwickeln

Lars Berwald (Grüne) betonte, dass es sehr komplexe Themen seien. „Man könnte zu jedem Stichwort eine eigene Veranstaltung machen.“ Seine Fraktionskollegin Angelika Rudow schlug vor, eine Arbeitsgruppe zu gründen, um zu überlegen, was man entwickeln und wie Selent attraktiver gemacht werden könnte.

Aylin Cerrah (SPD) dagegen setzte sich für einen externen Berater ein. „Wir müssen ja nicht alles auf einmal machen, haben dann aber zumindest einen Plan.“ Dann könne man überlegen, welche kleineren Projekte schon umgesetzt werden könnten.

Bürgermeisterin Sabine Tenambergen (AFW) berichtete, dass es im Januar eine interne Arbeitssitzung geben soll. Bis dahin sollten die Kosten für das Prozedere geklärt werden.

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