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Plön So feiern Theo und Mats Halloween
Lokales Plön So feiern Theo und Mats Halloween
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07:00 30.10.2018
Von Nadine Schättler
Vampire sind bei Theo (4) hoch im Kurs. Mats (8) verkleidet sich spontan als Skelett. Quelle: Nadine Schättler
Heikendorf

Die Brüder können es kaum erwarten: Mit Einbruch der Dunkelheit hören sie Hexen unter ihrem Fenster tuscheln und sehen Vampire durch die Lüfte jagen. Natürlich nicht in echt, aber der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, sobald die Bäume ihr buntes Laub von den Ästen werfen.

Ein schwarzer Umhang gehört für Theo zur Alltagskleidung, auf dem Fernsehbildschirm verfolgt er gespannt die Freundschaft von Rüdiger von Schlotterstein und dem Menschenjungen Anton in dem Film „Der kleine Vampir“. Am liebsten jedes Wochenende aufs Neue. „Wann ist denn endlich Halloween?“ will Theo täglich wissen. Und natürlich wird er sich als Vampir verkleiden. Bei seinem großen Bruder Mats ist der Gruselfaktor in Sachen Kostüm noch nicht entschieden: Skelett, Vampir, Ninja-Kämpfer?

An Halloween ist Schminke kein Mädchenkram

„Eigentlich wollte ich als Vampir. Aber Theo ist schon als Vampir. Und dann finde ich es doof, wenn zwei gleiche an der Haustür klingeln. Und dazu noch ein großer und ein kleiner!“ meint Mats. Wichtig ist in jedem Falle die Schminke. Was sonst eher Mädchenkram ist, geht an Halloween auch bei coolen Jungs. Blutig muss es aber sein. Und böse.

Theo wird zum Vampir

Kürbislaternen werden von Mama geschnitzt

Für den eher schönen und schaurigen Spaß sorgt die Mama, indem sie in der Küche zwei großen Kürbissen ein Gruselgesicht verpasst und jeweils ein Teelicht hinein stellt. Einer der Kürbisse empfängt die Besucher direkt an der Haustür, der andere lockt die Spaziergänger auf dem Waldweg zum Haus.

Denn Mats und Theo wohnen dort, wo Hexen, Vampire und andere Gruselgestalten sonst gerne ihr Unwesen treiben: zwischen hohen Bäumen und knöcheltiefen Sümpfen. Doch während die Geschwister mit Freunden und einigen Eltern unterwegs sind, „Süßes sonst gibt’s Saures“ rufen und anschließend einen riesigen Korb voller Süßigkeiten mitbringen, der weit bis ins neue Jahre reicht, bleiben die Vorräte Zuhause meist unangetastet. Vielleicht weil sich keiner der schaurigen Schurken in den Wald traut?

Den Gruselbrüdern geht es nicht um Naschzeug

Mats und Theo sind dann immer ein bisschen traurig. Die Bonbons in ihrem Korb trösten sie darüber nicht hinweg. Bunte Leckereien essen sie nämlich gar nicht gerne. Nach Halloween bleiben die Eltern auf dem klebrigen Kram sitzen und verwandeln sich in Naschmonster. Nächstes Jahr, überlegt Mama, könnten die Jungs mal etwas Neues rufen: „Salziges, sonst gibt’s Saures.“ Brezeln gehen nämlich immer.

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