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Plön Schritt für Schritt in Richtung Kiel
Lokales Plön Schritt für Schritt in Richtung Kiel
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16:30 03.09.2018
Von Silke Rönnau
Erster Spatenstich bei Warnau: Bundestagsabgeordneter Gero Storjohann (von links), Staatssekretär Enak Ferlemann, Verkehrsminister Bernd Buchholz und LBV-Direktor Torsten Conradt gaben so den Startschuss zum weiteren Ausbau der B404 zur A21 zwischen Nettelsee und Klein Barkau. Quelle: Sonja Paar
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Warnau

„Es dauert und dauert – und kommt nur mühselig voran“, beschrieb Ferlemann den Ausbau, der bereits in den 70er-Jahren begonnen habe. Die Autobahn habe als Hinterlandanbindung für den Kieler Hafen, aber auch für den Tourismus und den Regionalverkehr eine große Bedeutung. Im Endausbau soll die A21 die Ostseeküste mit dem Südosten Niedersachsens – von Kiel bis zur A39 bei Lüneburg – als Nord-Süd-Achse verbinden. 

Zwei Abschnitte sollen 2022 fertig sein

Torsten Conradt, Leiter des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr, freute sich, dass sich der Planungsablauf von Abschnitt zu Abschnitt beschleunige. Im Dezember 2017 sei die Strecke bis Löptin freigegeben worden. Die Arbeiten im nächsten Abschnitt bis Nettelsee seien schon an den großen Sandbergen erkennbar, nun sei der Bereich bis Klein Barkau dran. Beide Abschnitte sollen Ende 2022 fertig werden.

Keine Klage durch Kooperation

Auch die Planung bis zum Wellseedamm sei schon aufgenommen worden, und von Lütjensee bis Grönwohld gebe es einen Planfeststellungsbeschluss für den dreistreifigen Ausbau der B404. „Der Dialog mit den Vertretern des Barkauer Landes hat dazu geführt, dass es keine Klagen gegen den Planfeststellungsbeschluss gibt“, bedankte er sich. 

Anschlussvariante für Kiel fehlt noch

 Beim Ausbau der A21 habe entweder der politische Wille – „und diese Phasen gab es reichlich“ – oder das Geld gefehlt, meinte Verkehrsminister Bernd Buchholz. Jetzt sei beides vorhanden. Nur der Anschluss an Kiel sei noch nicht geklärt, sagte Buchholz. „Wir winken von hier aus schon mal der Landeshauptstadt zu – es wäre schön, wenn die Kommunalpolitik sich dort auf eine Variante einigen könnte, wie die A21 angebunden werden soll.“

Spatenstich zum Ausbau der A21 zwischen Nettelsee und Klein Barkau
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