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Plön Viele Ideen für ein attraktiveres Preetz
Lokales Plön Viele Ideen für ein attraktiveres Preetz
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15:29 05.10.2018
Von Silke Rönnau
Ein stimmungsvolles Bild bot sich in diesem Jahr beim Schusterfest auf dem Preetzer Marktplatz. Die Stadt überlegt nun, schon am Freitag mit dem Feiern zu beginnen. Quelle: Silke Rönnau
Preetz

Aber es gibt auch weitere Ideen, um die Attraktivität der Stadt zu steigern. Als Stichpunkte nannte er Schusterfest, Eisbahn und Aktionen im Wehrberg.

„Wofür steht Preetz? Was gibt es und was können wir weiter entwickeln?“, stellt Demmin einige Fragen, die jetzt erst einmal geklärt werden müssten. Dabei nannte er das Schusterfest. Ein Vorschlag wäre, schon am Freitag anzufangen und den traditionellen Gottesdienst zum Auftakt auf die Bühne zu holen, um anschließend noch eine Band auftreten zu lassen. Das bisherige Konzept am Sonnabend solle beibehalten werden.

Foodtruck-Festival ist eine weitere Idee

Eine weitere Idee sei ein Foodtruck-Festival auf dem Marktplatz. Auch Aktionen privater Anbieter – in diesem Jahr hatte das Preetzer Kino Capitol erstmals Filmvorführungen und Musik im Wehrberg angeboten – sollen unterstützt werden. Außerdem gab es den Wunsch, im Winter 2019/20 wieder eine Eisbahn aufzubauen. „Wir müssen aber immer das Budget im Auge behalten, große Sprünge sind nicht drin“, betont er.

Zum Thema Tourismus seien bereits viele gute Maßnahmen in dem Tourismuskonzept Lanker See aufgelistet worden, das von Preetz, Schellhorn, Wahlstorf und Kühren entworfen, aber nicht weiterverfolgt worden war, so Demmin. Als Stärken seien unter anderem die Schusteracht mit dem Wander- und Reitwegenetz, die Campingplätze, das Kloster und der Kanutourismus genannt worden. Die Stadt müsse überlegen, ob sie sich einer LTO (Lokale Tourismusorganisation) anschließen soll – was allerdings von der Kommunalpolitik abgelehnt worden war.

Die Wirtschaftsförderung sei „Chefsache“, betont er. Zu seiner Unterstützung werde aber eine halbe Stelle im Rathaus geschaffen, die nicht nur als Anlaufstelle für die Unternehmen vor Ort diene. Es sollen Leerstände aufgelistet, Vermieter angesprochen und Betriebe beraten werden, die sich für eine Ansiedlung im neuen Gewerbegebiet Wakendorf interessieren. Wirtschaftsförderung sei immens wichtig, betont Demmin: „Man muss Geld ausgeben, damit wieder was hereinkommt.“

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