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Plön Eher Senkung statt Abschaffung
Lokales Plön Eher Senkung statt Abschaffung
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16:32 08.11.2018
Von Silke Rönnau
Die Anlieger der Wunderschen Koppel werden für die Erneuerung der Kanäle voraussichtlich doch Ausbaubeiträge zahlen müssen. Quelle: Silke Rönnau
Preetz

Der Ausschuss hatte bereits zweimal für die Aufhebung der Straßenausbaubeitragssatzung gestimmt, die Stadtvertretung jedoch das Thema wegen Klärungsbedarfs in den Ausschuss zurückverwiesen. In der letzten Sitzung war die Verwaltung nach längerer Diskussion beauftragt worden, als Entscheidungsgrundlage eine Satzung für wiederkehrende Beiträge aus einer anderen Kommune sowie weitere Berechnungen für die Senkung der Beiträge vorzulegen.

Komplizierte Berechnung

Er habe sich mit dem Sachgebietsleiter in Husum kurzgeschlossen, berichtete Norbert Maaß, Fachbereichsleiter Bauen und Umwelt. Die Stadt habe wiederkehrende Beiträge beschlossen und dafür einzelne Abrechnungsgebiete eingerichtet. Doch die Berechnung der Beiträge sei kompliziert und erfordere einen hohen personellen Aufwand. Außerdem habe Husum für viel Geld eine externe Beratungsgesellschaft beauftragen müssen.

Bürgermeister Björn Demmin erklärte, dass wiederkehrende Beiträge bisher nur aus Oldenburg und Husum bekannt seien. Die Preetzer Verwaltung schlage vor, den Beitrag in der bisherigen Satzung um 50 Prozent zu senken und eine „Verrentung“ einzuführen, das heißt, dass größere Beträge in Raten abgezahlt werden könnten und die Schuld ins Grundbuch eingetragen würde.

Bauprogramm für Wundersche Koppel

Der Ausschuss beschloss einstimmig ein Bauprogramm für die Erneuerung der Regenwasserleitungen durch den Abwasserzweckverband auf der Wunderschen Koppel, um die Anlieger an den Kosten beteiligen zu können. Die Oberflächen von Straßen und Gehwegen sollen nicht verändert, sondern wieder mit dem alten Pflaster versehen werden.

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