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Plön Bei Thomas Nedza sprudeln die Ideen
Lokales Plön Bei Thomas Nedza sprudeln die Ideen
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07:00 30.08.2018
Von Isabelle Breitbach
Der Mann, dem nie die Ideen ausgehen: Thomas Nedza veranstaltet in dieser Woche schon seine 50. Exkursion unter dem Motto „Technik + Kultur“. Quelle: Isabelle Breitbach
Plön

Zwei Touren im Frühjahr und zwei im Herbst sind fast immer ausgebucht, zum Teil sogar Wochen im Voraus. Und bisher fällt dem Organisator für jede Tour etwas Neues ein – seine Regel: „Ich fahre jede Station nur ein Mal an. Nicht alle Leute kommen jedes Mal mit, aber so kommt die Frage nicht mal auf, ob sich etwas wiederholt.“

Zuerst ging es um Lebensmittel aus Schleswig-Holstein

Reine Kulturausflüge gibt es schon genug im Lande, dachte sich der Ingenieur der Elektrotechnik, für den der technische Bereich auch irgendwie naheliegend erschien. In der Anfangszeit interessierten ihn besonders Einblicke in die lebensmittelproduzierenden Betriebe im Land: „Interessierte Verbraucher wollen gerne wissen, wie Lebensmittel in Schleswig-Holstein hergestellt werden. Und Lebensmittel haben ja auch einen kulturellen Aspekt.“ Die Wittenseer Quelle, die Schleswiger Brauerei Asgaard, die Braaker Mühle oder die Käsestraße in Hohenlockstedt standen im Laufe der Jahre schon auf dem Programm.

Mindestens eine Station, die man nicht einfach so besuchen kann

Mittlerweile sind Besuche in diesem Bereich nicht mehr so häufig, wegen der Hygienebestimmungen. „Aber es gibt ja noch genug andere Betriebe, die sehenswert sind. Die gucke ich mir aus und versuche, das zu ermöglichen." Besonders an seinen Anlaufpunkten ist auch, dass Privatpersonen mindestens eine pro Tour nicht einfach so ansteuern könnten, um hinter die Kulissen zu schauen. Kulturelle Sehenswürdigkeiten wie Herrenhäuser, Kirchen, Museen, sehenswerte Ortskerne und ein Mal im Jahr eine Schifffahrt kommen dazu. Der Erfolg zeigt: Diese Mischung zieht. Um die 40 Personen fahren immer mit. „Vielleicht macht es das Konträre daran interessant“, vermutet Nedza.

Bis zu fünf Ziele pro Tour 

Der gecharterte Bus klappert im Laufe einer Tagestour je nach Entfernung schon mal bis zu fünf Stationen ab. Kein Mittagessen, kein „Leerlauf“ zwischendurch, aber zum Schluss immer ein hübsches Café. Nedza kommt es eher auf den Bildungsauftrag an: „Die Leute sollen nicht satt, sondern informiert sein. Bisher fanden das alle ganz gut.“

Ob ihm jemals die Ideen ausgehen – besser gesagt die neuen Ziele? Thomas Nedza lächelt: „Auf meiner Wunschliste stehen noch gut 200 Anlaufpunkte. Die Frage ist eher, ob alle realisierbar sind.“ 

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