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Plön Eltern bestehen auf Querungshilfe
Lokales Plön Eltern bestehen auf Querungshilfe
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23:31 07.11.2018
Von Sven Tietgen
Die Eltern um Marc Füllgrabe wollen mehr Sicherheit für ihre Kinder und bestehen auf eine Querungshilfe in der Mühlenstraße. Quelle: Sven Tietgen
Wankendorf

In der vielbefahrenen Kreisstraße sieht der Minister keine besondere Gefahrenlage, teilte er in einem Schreiben an Marc Füllgrabe mit. Der Vater eines Schulkindes hatte zuvor Bernd Buchholz um Unterstützung gebeten, nachdem die von der Gemeinde Wankendorf beantragte Querungshilfe vom Kreis abgelehnt wurde. Jetzt lädt die Elterninitiative den Minister ein, sich persönlich vor Ort ein Bild zu machen.

Sichtbeziehungen teilweise eingeschränkt

Füllgrabe machte deutlich, dass der Verkehrsminister im gleichen Schreiben eingeräumt hatte, dass die Sichtbeziehungen zwischen Fußgängern und Fahrzeugführern teilweise eingeschränkt sei. Das würde der Einschätzung des Ministers widersprechen, dass es in der Gesamtschau keine besondere Gefahrenlage gibt, führte der Wankendorfer weiter aus.

Die Eltern bringen deshalb eine Umgestaltung im ZOB-Bereich der Mühlenstraße ins Spiel, um die Sicherheit nachhaltig zu verbessern. Kritisiert wurden zudem die Verkehrsmessungen, laut Füllgrabe konnte nicht ermittelt werden, ob die Zählungen von Fußgängern und Fahrzeugen in der gleichen Stunde gemessen wurden oder nicht. Vorgeschlagen wird jetzt eine mobile Querungshilfe als Test für eine Übergangszeit, in der weitere Verkehrszählungen erfolgen könnten. Außerdem erzeugt die einheitliche Pflasterung von ZOB-Bereich und dem dort verlaufenden Mühlenstraßenabschnitt bei Kindern die gefährliche Illusion, dass die Straße zum ZOB-Platz gehört, fügte Füllgrabe hinzu. Er schlug zudem vor, bei der Suche nach Lösungen die Deutsche Verkehrswacht mit ins Boot zu holen.

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