Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Plön "Besser als ein Tatort"
Lokales Plön "Besser als ein Tatort"
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:41 09.01.2019
Von Hans-Jürgen Schekahn
Die Quote des ZDF-Krimis "Die verschwundene Familie" lag bei knapp sieben Millionen Zuschauern (von links): Gustav Hansen (Dietrich Hollinderbäumer), Ulrike Hansen (Ulrike Kriener), Simon Kessler (Heino Ferch), Hella Christensen (Barbara Auer) und Johannes Christensen (Rainer Bock) Quelle: Simon Vogler
Lütjenburg/Hohwacht

Lütjenburgs Bürgermeister Dirk Sohn fand den Krimi „einfach schön“, der die Fortsetzung von „Tod eines Mädchens“ ist, der 2015 ausgestrahlt wurde. „Es stand eine Geschichte im Vordergrund und nicht Brutalität, Mord und Totschlag.“ Anders erlebe er zum Beispiel den Tatort. Bis zum Schluss sei es spannend geblieben. „Die Filmaufnahmen haben auch gezeigt, wie schön die Stadt Lütjenburg und die Region sind.“

Mehr Urlauberanfragen nach der Ausstrahlung

„Besser als ein Tatort.“ Dieses Urteil fällt der Hohwachter Bürgermeister, Karsten Kruse. Tatorte seien mit psychologischen Problemen der Kommissare überlastet. „Ich wohne in einem wunderschönen Ort.“ Auch das habe ihm der Film vermittelt, der sehr schöne Bilder gezeigt habe. Die Auswirkungen auf den Tourismus spürte Hohwacht bereits nach der Wiederholung des ersten Teils „Tod eines Mädchens“. Schickte die Tourist-Info an normalen Tagen zehn Kataloge an Interessenten, seien es nach den Ausstrahlungen 30 Anforderungen gewesen.

Heino Ferch und Barbara Auer ermitteln im ZDF-Zweiteiler „Die verschwundene Familie“ am 7. und 8. Januar gemeinsam. Es ist der Nachfolger von „Tod eines Mädchens“. Gedreht wurde wieder an mehreren Orten im Norden.

Verwirrend für Ortsunkundige

Bodil Skotte Lund hofft, dass nicht Touristen nach Lütjenburg und Hohwacht kommen und die weißen Felsen sehen wollen. Der Film zeige nämlich die Kreidefelsen von Møn in Dänemark. „Dann müssen die Gäste einen Tagesausflug dorthin machen. Und es ist wieder gut.“ Die Leiterin der Volkshochschule, die aus Dänemark stammt, fand den Filmschnitt interessant. Von der Niederstraße sei man gleich an der Promenade von Hohwacht gelandet und weiter bei den Felsen. Ortsunkundige würden das gar nicht bemerken.

"Ein bisschen langatmig"

Brigitte Friedrichsen-Schmidt ist nicht so euphorisch. „Ein bisschen langatmig“ fand sie die Handlung, die sich über drei Stunden erstreckte und in der zahlreiche Rollen eingebaut waren. „Er riss mich nicht so vom Hocker.“ Die verschwundene Tochter über Tage im Bunker versteckt. Die Frau verbringt mehrere Tage gefesselt auf einem Boot. „Das war ein bisschen überzogen.“

Die KN berichteten zum Thema

„Die verschwundene Familie“: Das sagt Barbara Auer über das Verhalten ihrer TV-Rolle

„Die verschwundene Familie“: Das war Schauspieler Heino Ferch beim ZDF-Krimi wichtig

Quotensieg für ZDF-Krimi: So erfolgreich ermittelt Heino Ferch

ZDF-Krimi im TV: Kaltes Grauen an der Ostsee

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Das Großaufgebot von Feuerwehr und Rettungsdienst, das am Mittwoch kurz vor 16.30 Uhr vor dem Altenheim Landhaus Redderberg in Dersau stoppte, ließ zunächst Schlimmeres vermuten. Doch Menschen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden, und der Sachschaden ist sehr gering.

Anne Gothsch 09.01.2019
Plön De Laboer Lachmöwen - Jagd nach Geld in drei Akten

„Wer hett, de hett“ – diesen Ohnsorg-Klassiker bringen die Spieler der niederdeutschen Bühne „De Laboer Lachmöwen“ in ihrer neuen Theatersaison auf die Bühne. Der Vorhang hebt sich im Theater am Kurpark für den Schwank in drei Akten von Erhard Asmus erstmals am Sonnabend, 19. Januar, 20 Uhr.

Astrid Schmidt 09.01.2019
Plön 2019 in Probsteierhagen - Ein Jahr voller Projekte

Ein neues Feuerwehrhaus mit Gemeinderaum, ein Neubaugebiet, Umbau aller Bushaltestellen - und Probleme mit Fristen: Das Jahr 2019 wird kein langweiliges für Probsteierhagen. Bürgermeisterin Angela Maaß über ein Jahr voller Projekte.

Alev Doğan 09.01.2019