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Stadtwerke investierten in Wellness-Oase - Touristische Impulse erwartet

Hot Spot - Neue Saunalandschaft am Wellenbad


Hot Spot (heißer Ort) heißt die neue Saunalandschaft am Eckernförder Meerwasserwellenbad, die bereits seit wenigen Tagen unter Dampf steht. Beim Probe-Saunen werden die Abläufe schon einmal eingeübt. Die Betreiber Stadtwerke (SWE) gestatten vor der Eröffnung am Sonnabend einen Blick hinter die Kulissen.
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Besondere Attraktion: Die Schneekabine, in der Bürgermeister Jörg Sibbel und Volker Carstensen (SWE) sich von der Schneequalität überzeugen

© crd

Eckernförde. Frostig, wie der Zugang zu einer Arktisstation, wirkt die Tür. Doch dahinter verbirgt sich eine Attraktion, die auch Bürgermeister Jörg Sibbel staunen lässt. Eine Schneekabine, in der weiße Flocken an den Wänden wachsen. Mit dem künstlichen Schnee können sich erhitzte Saunagänger abreiben. Dies dürfte vor allem im Sommer ein besonderer Spaß sein. Laut Hersteller gibt es bundesweit nur drei solcher Schneekabinen, die ansonsten gerne auf Luxusjachten russischer Oligarchen installiert werden.

Nächste Überraschung ist der Ruheraum mit 13 bequemen Liegen und vollem Blick auf die Ostsee. Hier lässt sich bei Loungemusik und dimmbarem Licht prächtig entspannen, bevor man wieder die Wahl hat zwischen finnischer 90-Grad-Sauna (eine davon mit Meeresblick), 45-Grad-Dampfsauna oder dem milden Sanarium (55 Grad). Zwischendurch darf sich der Saunagast unter eine Schwall- oder eine Powerdusche stellen, sich von Paul Gilius massieren lassen, ins Seewasser-Tauchbecken unter freiem Himmel steigen oder in der Salzgrotte „Nordseeluft“ inhalieren.

Wen der kleine Hunger zwischendurch drückt, der erhält im Bistro „Zwischen den Wellen“ von Olaf Mahnken und seinem Team kleine Gerichte sowie Getränke. Gezahlt wird mit einem Chip am Handgelenk, der auch den Zugang zum Wellenbad (in Badezeug) und zum Strand ermöglicht. Abgerechnet wird erst am Ausgang. Ohne Engegefühl passen täglich rund 60 Gäste in die Saunalandschaft, die sich auf zwei Ebenen über insgesamt 870 Quadratmeter erstreckt.

Architekt Armin Reichard hat dem Hot Spot mit reduzierter Formensprache, Natur- und Anthrazit-Tönen sowie indirektem Licht eine moderne Gestaltung abseits rustikalem Sauna-Ambiente verpasst. Für Bürgermeister Sibbel ist die Wellness-Oase am Wellenbad ein „attraktives und marktgerechtes Angebot“ für Bürger und Gäste, das auch touristische Impulse erwarten lasse. Stadtwerke-Chef Dietmar Steffens erhofft sich von der Sauna zudem eine Attraktivitätssteigerung für die Schwimmhalle. Bereits jetzt kommen 78 Prozent der Besucher aus der Region.

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