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Rendsburg "Tivoli"-Besitzer in Aukrug wird bedroht
Lokales Rendsburg "Tivoli"-Besitzer in Aukrug wird bedroht
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20:35 02.03.2017
Von Gunda Meyer
Frauke Petry soll in Aukrug vor rund 200 Gästen sprechen. Quelle: Kay Nietfeld/dpa
Aukrug

 „Meine Familie und ich bekommen Drohanrufe von der Antifa. Sie wollen Molotowcocktails werfen oder den Gasthof mit Gülle überschütten“, sagt Lohse. Auf der Facebookseite des Tivoli beschwert sich der Besitzer, er fühle sich angesichts der Drohungen „wie in Afghanistan“ und erntet dafür einen Shitstorm. Die Polizei bestätigt  Ermittlungen wegen der Drohungen bei Facebook.

„Ich bin kein AfD-Mitglied, aber es ist eine demokratisch gewählte Partei, die ein Recht auf Redefreiheit hat“, begründet er den Schritt, einen Saal für rund 200 Gäste zur Verfügung zu stellen.

Keine Begeisterung in Aukrug

Bürgermeister Nils Kuhnke (CDU) ist alles andere als begeistert, „aber wir haben rechtlich alles geprüft, es bestehen keine Einwände“. Auch Aukrugs SPD-Chef Joachim Rehder heißt den Besuch der Rechtspopulisten in der Gemeinde nicht gut, ist sich aber sicher, „dass eine Demokratie das aushält“ und hofft, dass der Abend friedlich verläuft.

Dagegen sprechen allerdings alle Anzeichen. Aus AfD-Kreisen ist zu hören, dass die Antifa die gesamte Gemeinde abriegeln will. Die Antifa selbst habe angekündigt, vom Kieler Hauptbahnhof aus zu einer Gegenaktion nach Aukrug zu starten, und auch die Bewohner von Aukrug könnten demonstrieren. „Wir werden mit viel Schutzpolizei vor Ort sein“, sagt Polizeisprecher Sönke Hinrichs, weiteres ergebe sich aus der Lagebeurteilung am Freitagmorgen.

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