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Rendsburg Altenholzer kamen zum Zug
Lokales Rendsburg Altenholzer kamen zum Zug
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16:12 16.03.2009
Altenholz

Der zwölfjährige Robert Haye und Jan Dittmann (14) machen die Mannschaft komplett. Das fünfköpfige Team wird im Mai zur Deutschen Meisterschaft im Schulschach nach Bad Homburg (Hessen) reisen. Sich über eine Langzeitpartie zweieinhalb Stunden mit der Taktik des Gegners auseinandersetzen, dabei aber auch Pausen nutzen, um etwas Ball zu spielen - das finden Bastian, Birke und Philipp sehr wohltuend bei dieser Kopf-Sportart. Seit der Grundschule im Altenholzer Ortsteil Klausdorf im Schach gefördert, stellen sie zudem fest, dass ihnen das Spielen mit fortschreitendem Alter immer leichter fällt. Seit 20 Jahren bietet Detlev Höger - natürlich verwandt und verschwägert - die Schach AG am Gymnasium im Ortsteil Stift an. Mit seinen Söhnen spielt er außerdem im Verein: „Ich weiß, dass ich mit den Jungs noch ein oder zwei Jahre mithalten kann. Dann sind sie besser!“

Rund 15 Schüler zählen zur Schach AG in Altenholz, treffen sich einmal die Woche für eineinhalb Stunden. Wer auf schulischer Ebene Erfolg haben will, muss Jahre dabei bleiben. Das Niveau bei den Landesmeisterschaften ordnet Detlef Höger weitaus höher ein: Wer hier zum Zug kommen wolle, der müsse auch im Verein spielen. Wie die Höger-Zwillinge, die für den Verein Kieler Schachgesellschaft/Meerbauer in der Herrenklasse mitmischen.

Vom 8. bis 11. Mai treffen die Altenholzer in Bad Homburg auf weitere 17 Mannschaften aus den anderen Bundesländern, erläutert Detlev Höger. Darauf wird sich sein Team in den kommenden Wochen besonders vorbereiten. Eigentlich, stellen die drei Schüler fest, treffen sie dort auf altbekannte Gesichter, da lassen sich schon gespielte Partien auch im Internet finden. „Die werden wir uns genau angucken!“, gibt Birke als Leitlinie für die Schulaufgaben aus. Das Turnier ist über sieben Spielrunden angesetzt. Ob die Altenholzer am Ende doch mal auf dem Treppchen stehen? Bei den Deutschen Meisterschaften schnitten sie bislang als Siebte am besten ab. Philipp charakterisiert sein Team im Gegensatz zu vielen Gegnern als sehr ausgeglichen. Sitzt gegenüber ein ausgesprochen starker Spieler am ersten Brett - wie es im Fachjargon heißt -, hätten die Altenholzer schnell mal das Nachsehen.

Birke, Bastian und Philipp freuen sich auf Bad Homburg, speziell auf die schulfreien Tage. Aber auch auf die tolle Jugendherberge dort, die kennen sie schon aus den Vorjahren. Wo sieht das Trio in der Schule seine Stärken? Naturwissenschaften und Sport, antworten die Zwillinge und fügen mit Blick auf ihre Kollegin hinzu: „Birke kann alles!“ Sie selbst setzt Mathe an die erste Stelle, Sport kommt erst mit Abstand danach. Und was unterrichtet Detlev Höger, wenn er nicht gerade Schach spielt oder als stellvertretender Schulleiter im Dienst ist? Mathe und Chemie!

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