Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Rendsburg Angeschossene Rehe auf Resenis
Lokales Rendsburg Angeschossene Rehe auf Resenis
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:31 05.06.2018
Von Sven Janssen
Jagdpächter Ralf Priegann hat im Mai zwei geschossene Tiere aus seinem Revier an der Resenis geholt, er vermutet Wilderer im Revier. Quelle: Sven Janssen
Anzeige
Felde

„Den ersten Rehbock habe ich am 13. Mai unten am Wasser gefunden“, erzählte der Jagdpächter. Das Tier sei waidwund geschossen worden, das bedeute, dass der Schütze es so schlecht getroffen habe, dass es sich noch mehrere Hundert Meter weit schleppen konnte, bevor es verendete.

Am 27. Mai fiel der bislang letzte Schuss

„Knapp eine Woche vorher hatten sich bei mir Anwohner und Jäger gemeldet, die einen Schuss gehört hatten und nachfragten, ob ich jagen würde.“ Der Zeitpunkt passe zum Verwesungszustand des Rehbockes, sagte Priegann. Er gehe davon aus, dass der Wilderer dem Tier nicht gefolgt sei, um nicht entdeckt zu werden, denn dafür hätte er andere Grundstücke betreten müssen.

Zwei Wochen später, am 27. Mai, entdeckte Priegann eine Ricke. „Auch hier war wieder eine Woche vorher ein Schuss gehört worden, den keiner von uns zuordnen konnte.“ Auch dieses Tier dürfte sich nach dem Treffer noch weiter geschleppt haben.

Wohnt der Wilderer selbst auf Resenis?

„Das ist kein Kavaliersdelikt“, betont die Polizei. Man werde das Gebiet verstärkt kontrollieren. Auch die Jäger sind auf der Hut. Schüsse seien weit zu hören und über Telefon sei man gut vernetzt, um den Wilderer zu stellen. Da das Gebiet nur über eine Straße zu erreichen sei, dürfte es schwer sein, ungesehen zu entkommen, so Priegann. „Das ist auch der Grund, warum wir vermuten, dass der Wilderer selbst auf Resenis wohnen könnte.“ Wer in den fraglichen Zeiträumen auf Resenis etwas beobachtet hat, was mit den Vorfällen zu tun haben könnte, wird gebeten, sich bei der Polizeistation Achterwehr, Telefon 04340/4310, zu melden.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Dieser Besuch im Rathaus Kronshagen war für Bürgermeister Ingo Sander (CDU) schon „etwas Besonderes“. Am Dienstag empfing er erstmals drei Gäste aus der befreundeten ugandischen Gemeinde Bushenyi/Ishaka - darunter Bürgermeister Bikaitoha Jackson Kamugasha.

Torsten Müller 05.06.2018

Bio, Chemie und Physik werden im neuen Schuljahr an der Gemeinschaftssschule in Nortorf in sanierten Fachräumen unterrichtet. Der Schulverband investierte 750.000 Euro. Ein Glasschrank mit Absauganlage für Versuche mit flüchtigen Stoffe im Chemieraum zählt zur hochmodernen Ausstattung.

Beate König 05.06.2018
Rendsburg Sanierung Gartenstraße - Arbeiten in Flintbek laufen gut

Im April begann der Ausbau der Gartenstraße in Flintbek im ersten Abschnitt - der zweite war vorgezogen worden und bereits 2017 fertig. Die Arbeiten sind gut im Zeitplan, Ende August soll alles fertig sein. Derzeit werden Randsteine gesetzt und Pflaster verlegt.

05.06.2018
Anzeige