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Festtags-Menü mit Äpfeln und Eicheln

Arche Warder Festtags-Menü mit Äpfeln und Eicheln

820 Pferde, Esel, Schweine, Ziegen, Vögel, dazu Kleintiere wie Kaninchen leben in der Arche Warder, dem Zentrum für vom Aussterben bedrohte Nutztierrassen. 17 Tierpfleger und Azubis, dazu Tierärzte sind für die Arche-Bewohner da - auch an den Festtagen.

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Jeden Tag wird Futter auf die Weiden gebracht: Gibt es Pellets, rücken die Ziegen Tierpflegerin Nora Peiker (32) auf die Pelle.

Quelle: Beate König

Warder. „Da liegt es, das Kindlein, auf Heu und auf Stroh“ heißt es im Weihnachtslied Ihr Kinderlein kommet. Die Tierpfleger in Zoos und Tierparks im Land können ein Lied davon singen, wie zur Weihnachtszeit Streu in die Gehege und Futter in die Tröge kommen: Sie arbeiten, wenn andere Weihnachten feiern.

„Wir haben 365 Tage im Jahr geöffnet“, sagt Stefanie Klingel vom Tierpark Arche Warder. Der Grund ist sofort einleuchtend: Die Tiere müssen jeden Tag versorgt werden. Tor abschließen und die Arbeit drei Tage beim Feiern vergessen, ist für die Menschen, die Tiere betreuen, nicht drin.

Ein gutes Auge für die Tiere, Muskelkraft, aber auch technische Hilfsmittel machen die Tierpflege aus. So transportiert Pfleger Christoph Gornick Riesenfutterballen per Traktor zum Qualitätscheck auf den Hof hinter dem Schauhaus. Verschimmelte Ballen werden aussortiert: Der Pilz im Futter kann bei den Tieren Koliken auslösen.

Von dort wird das Futter dann mit Schubkarre und Forke weiter verteilt: Die zwölf Boxen im Schauhaus werden zweimal täglich, die Krippen und Raufen auf dem 40 Hektar großen Gelände einmal täglich mit Futter gefüllt. Die Pferde bekommen die duftenden Halme in grobmaschigen Futtersäcken. Zu Weihnachten stehen zusätzlich Leckereien wie Eicheln und Äpfel auf dem Menü-Plan.

Ausgemistet und neu eingestreut wird einmal am Tag. „Beim Füttern und Ausmisten wird auch gleich der Gesundheitszustand der Tiere geprüft“, sagt Pflegerin Nora Peicker. Für die unterschiedlichen Reviere gibt es feste Teams, jeder kennt das Verhalten seiner Tiere gut. „Wenn es auf Ansprache anders reagiert als sonst, schaut man sofort genauer hin“, sagt die Pflegerin Peiker.

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