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Rendsburg Auf dem Eis lauern Gefahren
Lokales Rendsburg Auf dem Eis lauern Gefahren
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18:36 09.01.2009
Eckernförde

Normalerweise wäre Schwimmtraining in der Halle angesagt. Doch die DLRG nutzte die Eisdecke auf dem Eimersee für eine Eis-Rettungsübung. Die jüngsten angehenden Rettungsschwimmer (neun bis zwölf Jahre), die alle den Juniorretterschein gemacht haben, und eine ältere Gruppe mit Zwölf- bis 20-Jährigen sollten einmal erleben, wie man einen ins Eis Eingebrochenen retten kann.

Der Winterspaß auf Seen kann trügerisch sein. Während Björn Fischer an einer Stelle zwölf Zentimeter Eis auf dem Eimersee maß, brach er am Rand beim Schilfgürtel bereits bis zu den Knien ein. Kein Problem für den routinierten Lebensretter: Er steckte in einem warmen, wasserdichten Überlebensanzug. Für Normalbekleidete kann es jetzt aber bereits ernst werden. Das weiß auch der 13-jährige Cedric. Ein Freund von ihm war einmal auf dem Holtsee eingebrochen. "Aber wir konnten ihn wieder herausziehen." Für Cedric ist seitdem klar: "Ich geh' nicht einfach so aufs Eis, ich gucke erst, ob es trägt."

Doch was kann man tun, wenn das Unglück passiert ist? Nicht an den brüchigen Eisrand treten und dem Eingebrochenen die Hand reichen, warnt Fischer. Stattdessen sich flach aufs Eis legen und dem Verunglückten einen Gegenstand zureichen (Stock, Schlitten oder Jacke), an dem er sich festhalten kann. Der DLRG-Nachwuchs probte selbst, wie man sich gesichert einem ins Eis Eingebrochenen nähert. Anschließend wurde die Übungspuppe in warme Decken eingehüllt. Denn Unterkühlungen können lebensbedrohlich sein. Nach der Rettung sollte deshalb ein Notarzt gerufen werden.

Einige wichtige Eis-Regeln:

Nicht gleich in den ersten kalten Tagen aufs Eis. Nie allein aufs Eis und auf Warnungen achten. Die Eisdecke sollte bereits 15 Zentimeter dick sein. Wenn es knackt oder knistert, sofort runter vom Eis. Bei Einbruchgefahr flach hinlegen und vorsichtig zum Ufer bewegen. Bei einem Unglück per Handy (Tel. 112) Hilfe anfordern und selbst helfen.

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