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Rendsburg Seniorenbeirat nimmt die Arbeit auf
Lokales Rendsburg Seniorenbeirat nimmt die Arbeit auf
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13:30 06.03.2018
Von Sven Tietgen
Volker Barkmann (links) und Robert Niebuhr werden gegenüber Politik und Verwaltung die Anliegen und Nöte der Senioren ansprechen. Quelle: Sven Tietgen
Bordesholm

Einen Tag später begleitet dann der alte und neue stellvertretende Beiratsvorsitzende Robert Niebuhr die Umweltausschusssitzung. Beide sehen viel Bedarf für ihre Arbeit als Vertreter der 2618 Bordesholmer über 60 Jahre.

Im Umweltausschuss will Robert Niebuhr eine Lösung für die überfluteten Bereiche des Seerundwegs erreichen. „Wir sehen nicht ein, warum der Weg monatelang nicht passierbar ist, vielleicht hilft einfach eine Fuhre Sand“, erklärte der 70-jährige Rentner in einem Gespräch mit unserer Zeitung am Montag. Zur Lösung beitragen könnten auch Gespräche mit dem Betreiber der Schmalsteder Mühle, der die Staurechte für den Bordesholmer See besitzt.

Gerade bei diesem Thema wird aus Sicht von Volker Barkmann deutlich, dass die Arbeit des Seniorenbeirats generationenübergreifend wirkt. Denn den Seerundweg nutzen auch viele jüngere Leute und Familien. „Vieles, was wir anstoßen, ist auch wichtig für die Jungen, vieles überschneidet sich“, betonte der 68-jährige Bordesholmer, der seit zwei Jahren im Seniorenbeirat aktiv ist und bei der Wahl vor knapp zwei Wochen zum Nachfolger von Albert Holzer gekürt wurde. Als weiteres Beispiel nannte er die Sitzbänke am Weg zwischen Moorweg und Möhlenkamp nahe des Spielplatzes. „Die Bänke sind zu tief, sie müssen angehoben werden, selbst junge Leute haben Schwierigkeiten, aus dem Sitzen wieder hoch zu kommen.“

Beide hoffen zudem, dass Verwaltung und Politik zukünftig Planungsfehler wie beim Neubau der Verwaltungsakademie verhindern können. Denn bei dem Bau ragt eine Gebäudeecke so weit in den Gehweg, dass dort höchstens ein Meter Platz ist. „Rechtlich ist das ja in Ordnung, weil die ehemalige Fläche wieder so bebaut werden darf. Aber soviel Vernunft sollte jeder Architekt besitzen, dass Leute im Rollstuhl oder mit Kinderwagen nicht auf die Alte Landstraße ausweichen müssen“, sagte Niebuhr, der seit sieben Jahren im Beirat mitarbeitet.

Zu den drängendsten Themen gehört aber bezahlbarer Wohnraum für die älteren Bürger. Viele Rentner können sich die Mieten selbst für kleine Wohnungen kaum noch leisten, ohne zusätzlich arbeiten zu müssen. Bei der Ausweisung neuer Baugebiete drängt der Seniorenbeirat deshalb auf einen Mindestanteil an sozialem Wohnungsbau.

Der Haupt- und Finanzausschuss mit der Bestätigung des Seniorenbeirats am Mittwoch, 7. März, im Rathaus beginnt um 18.30 Uhr, ebenso der Umweltausschuss am Donnerstag, 8. März. Während der Gemeindevertretersitzung am Dienstag, 20. März, wird der alte Seniorenbeirat um Albert Holzer

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