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Rendsburg Skulptur am Kranhaken
Lokales Rendsburg Skulptur am Kranhaken
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20:16 01.06.2018
Von Frank Scheer
Mit einem 30-Tonnen-Kran wurden die beiden Granite an ihren neuen Standort an der Eider gehievt. Quelle: Frank Scheer
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Bissee

Einige Bisseer verfolgten von der Eiderbrücke aus das filigrane Hin- und Hergeschiebe auf dem Fundament aus 30 Tonnen Kieselsteinen.  Die zehn und elf Tonnen schweren Granite, die vor der Eiszeit eine Einheit gewesen und irgendwann auseinander gebrochen waren, standen seit zwei Jahren in einer Ecke des Parkplatzes vom Antikhof. Der Bildhauer Rainer Fest hatte 2016 eine „Bissee-Landschaft“ in einen der Steine hinein gemeißelt. Angedeutet sind der Bothkamper See, die Eider und natürlich die Brücke. Der Zwilling soll in der Zukunft noch künstlerisch bearbeitet werden.

Kunstwerk musste genau waagerecht stehen

Das Justieren des fertigen Kunstwerks auf dem Untergrund erwies sich als nicht so ganz einfach. Das Problem: Es musste auf den Millimeter waagerecht sein. Und das hat auch seinen Grund - auf dem Kunstwerk wird zukünftig ein stetiger Wasserfluss sein. Immer wieder griffen Blitza und sein Mitarbeiter Waldemar Blagodier zu Schaufel oder Minibagger, veränderten das Kieselbett oder schippten Steine unter den Koloss.

Solarbetriebene Pumpe sorgt für Wassernachschub

Zukünftig wird eine Pumpe, die durch Sonnenenergie angetrieben wird, für den ständigen Wassernachschub sorgen. Die Gestaltung des gesamten Bereiches ist aber laut des Kunstmäzens aus Neumünster noch nicht ganz geklärt. Als ein großes Dankeschön ans Dorf will Egon Blitza die Schenkung verstanden wissen. Mehr als zwei Jahrzehnte begleiteten die Einwohner den Skulpturensommer in ihrer Gemeinde und stellen oft auch Privatgrundstücke für die Präsentation zur Verfügung. Blitza gehört mit zu den Gründern des Vereins Skulptur in Bissee.

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