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Rendsburg Weihnachtsmarkt ist kein Drive-In
Lokales Rendsburg Weihnachtsmarkt ist kein Drive-In
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06:00 04.12.2018
Von Sven Tietgen
Gut besucht: Der stimmungsvolle Weihnachtsmarkt zog sich im vergangenen Jahr im rechten Winkel um die alte Klosterkirche am Lindenplatz.
Bordesholm

Das erstmals eigens für die 44. Auflage des Marktspektakels am zweiten Advent, 9. Dezember, ausgearbeitete Verkehrskonzept weist jetzt 620 Parkplätze für das Areal rund um den Lindenplatz mit der Klosterkirche aus.

„Das müsste reichen, die Leute kommen ja nicht alle zur gleichen Zeit“, erklärt Ulrich Schuster, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Weihnachtsmarkt im Kulturverein Bordesholmer Land. Im vergangenen Jahr steuerten geschätzt deutlich über 10000 Besucher den Lindenplatz mit der Klosterkirche an, zeitweise ging auf den Straßen rund um den ehrenamtlich organisierten Weihnachtsmarkt gar nichts mehr, erinnert sich Schuster.

Autokolonnen werden gelenkt

Das Chaos sorgte dafür, dass sich die Akteure, zu denen auch die Gemeinde Bordesholm und die Klosterkirchengemeinde gehört, bereits im Januar zu ersten Gesprächen trafen. Daraus entwickelten Tim Reimer und Sven Ingwersen vom Ordnungsamt mit Schuster, Bürgermeister Ronald Büssow und Amtsdirektor Heinrich Lembrecht eine Verkehrsregelung zur Lenkung der erwarteten Autokolonnen.

Danach wird am Sonntag die Heintzestraße ab Dreiecksplatz Eidersteder Straße ebenso zur Einbahnstraße Richtung Westen wie die Wildhofstraße ab Einmündung Bordesholmer Weg Richtung Osten. Beide Einbahnstraßen treffen sich in der Einmündung Alte Landstraße, die bis zur L318 ebenfalls zur Einbahnstraße erklärt wird. Auf den drei Strecken darf jeweils auf einer Straßenseite geparkt werden, ausgenommen sind Grundstücksauffahrten. Auf der anderen Seite werden die Straßenzüge Haidbergstraße sowie Kirchhofallee/Am Klimt für den Durchgangsverkehr gesperrt. Für die Ausweisung und Kennzeichnung schafften die Organisatoren 90 Schilder inklusive Ständer und Halterungen an, die Kosten von rund 3000 Euro teilen sich die Organisatoren.

Beschilderung wird aufgebaut

„Wir können die Schilder auch bei zukünftigen Veranstaltungen gut gebrauchen“, betont Bürgermeister Büssow. Die Beschilderung wird bereits drei Tage vor Beginn des Weihnachtsmarktes aufgebaut. Ulrich Schuster macht zudem deutlich, dass Besucher auch die etwas weiter entfernten Parkplätze der Discounter Netto oder Lidl an der Kieler Straße nutzen können. Eine Alternative zum Verkehrskonzept sieht er nicht: „Viele motorisierte Besucher stellen sich den Weihnachtsmarkt als Drive-In-Angebot vor, aber das funktioniert einfach nicht.“

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