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Rendsburg Doch kein Bürgerentscheid in Bovenau
Lokales Rendsburg Doch kein Bürgerentscheid in Bovenau
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10:15 27.02.2018
Von Beate König
Im Feuerwehrgerätehaus in Bovenau fehlen Umkleideräume und Duschen, bemängelt die Feuerwehrunfallkasse.. Quelle: Beate König
Bovenau

Ziel eines Bürgerbegehrens ist ein Bürgerentscheid, bei dem die Einwohner über ein Vorhaben der Gemeinde abstimmen dürfen. Zuletzt gab es das in Rendsburg.

Ehlersdorf als Feuerwehr-Standort

In Bovenau ist das Bürgerbegehren jetzt vom Tisch. Mit dem anschließenden Bürgerentscheid sollte geklärt werden, ob der Ortsteil Ehlersdorf weiter Standort eines Feuerwehrgerätehauses sein soll.

In einer Einwohnerversammlung am Montagabend berichtete Bovenaus Bürgermeister Jürgen Liebsch, der Initiator des Bürgerbegehrens habe am Nachmittag bei ihm angerufen und vom Vorhaben Abstand genommen.

Grundstück an der Sehestedter Straße

Liebsch rollte die 2008 begonnene Planungsgeschichte des mit gut einer Million Euro Baukosten bezifferten Neubaus einer Feuerwache in der Einwohnerversammlung auf.

Bovenau hat ein Grundstück an der Sehestedter Straße, es gibt einen gültigen Bebauungsplan und eine Sondergenehmigung des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr für zwei Zufahrten.

An der Sehestedter Straße sollen beide Ortswehren aus Bovenau und Ehlersdorf unterkommen. Drei Stellplätze für Fahrzeuge, dazu die in den alten Gebäuden fehlenden Umkleide- und Sanitärräume, die den Vorgaben der Feuerwehrunfallkasse entsprechen, seien dort geplant.

"Planung geht weiter"

Beide Wehren sollen jedoch unabhängig voneinander bleiben, betonte Liebsch. Der Neubau bedeute nicht eine Verschmelzung beider Wehren. Das alte Feuerwehrgerätehaus in Ehlersdorf bleibe für alle kulturellen Veranstaltungen, die die Wehr dort plant, erhalten. 

Im Dezember  waren die  Neubaupläne wegen des Bürgerbegehrens auf Eis gelegt worden. „Jetzt werden wir die Planungen wieder aufnehmen,“ kündigte Liebsch an. Der Bürgermeister kandidiert nicht wieder bei der Kommunalwahl.

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