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Rendsburg Werke aus Seife im Eisenmuseum
Lokales Rendsburg Werke aus Seife im Eisenmuseum
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18:05 13.07.2018
Von Beate König
Schlumpfblaues Glycerin wurde auf die selbstgemachten Gußmodelle verteilt. Quelle: Beate König
Büdelsdorf

Tessina-Larissa Schramm, Volontärin im Eisenkunstguss Museum, entwickelte das Ferienspaßangebot. „Es war ein Experiment.“ Die Sieben- bis Neunjährigen lernten, wie früher Produkte aus Eisenkunstguss industriell hergestellt wurden. Zur Inspiration für eigene Motive suchten sich die Kinder Lieblingsstücke in der Sammlung des Museums aus.

Herzen, Sterne, Autos

Dann begann die Vorbereitung des Guss-Produktes genauso, wie es in der Gießerei ablaufen würde. Der erste Schritt: In Formsand, wie er für das Gießen heute noch verwendet wird, drückten sie mit Werkzeugen ihre Wunschmotive ein. Herzen, Sterne, Autos, Kugel-Abdrücke hielt der Spezialsand als Aussparungen fest.

In der Küche erhitzte derweil die Volontärin Schramm Alginat, eine moderne Masse, die sich speziell für das Abnehmen dreidimensionaler Abdrücke eignet. Das haferschleimfarbene Material durften die Kinder in ihre Formen gießen.

„Es dauert fünf Minuten, dann ist es hart,“ erzählte Marlene (9). Vorsichtig wurde im Anschluss der Formsand von der Gießvorlage entfernt, das wie Pudding wabbelnde Model unter Wasser nochmals sauber gewaschen.

Dann kam der aufregendste Schritt: Die Kinder mischten der im Wasserbad aufgelösten Glycerinmasse ihre Wunschfarbe und einen Duft bei – beides nur tropfenweise. Dann wurden die Modelle mit der flüssigen Masse übergossen - fertig.

Das Seifengießen wiederholt das Eisenkunstguss Museum vom 13. bis 17. August wiederholt, Anmeldungen unter Tel. 04331/ 4337022.

Schulkinder gießen Modelle aus Seife.
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