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Rendsburg Bürger sollen im Ortskern mitreden
Lokales Rendsburg Bürger sollen im Ortskern mitreden
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18:00 21.11.2018
Von Torsten Müller
Bürgermeister Ingo Sander (CDU) steht auf der freigeräumten Fläche im Ortskern. Bis Weihnachten soll der provisorische Marktplatz vor dem Rathaus errichtet werden. Für den künftige Hochbau wünscht er sich eine rege Bürgerbeteiligung. Quelle: Torsten Müller
Kronshagen

Wie kommt Kronshagen zu den Investoren für den Ortskern? Die Gemeinde setzt auf ein Auswahlverfahren und hat mit der Durchführung das Hamburger Büro D&K Drost consult beauftragt. Im Rahmen des Vergabeverfahrens sollen die interessierten Investoren ein Konzept mit Vorschlägen für die Nutzung und Bebauung des Filetstücks nördlich der Kieler Straße entwickeln. Dazu wird der Ausschuss am Donnerstag das weitere Vorgehen beschließen.

Initiative Ortskern beantragt erneute Kostenkalkulation

Unterdessen ist das Rathaus mit einer erneuten Kostenkalkulation im Vorfeld eines möglichen Bürgerbegehrens beschäftigt. Nach Angaben des Bürgermeisters hat Regine Orlop von der Initiative Ortskern um Auskunft gebeten, welche Folgekosten der Gemeinde entstünden, wenn die künftige Bebauung im Umfeld des denkmalgeschützten Sparkassengebäudes um 22 Meter von der Straßenkante zurück rücken würde. Noch zu Beginn des Jahres hatte die Initiative 30 Meter Abstand prüfen lassen. Damals hatte die Verwaltung in Kooperation mit dem Innenministerium in Kiel sowie dem Sanierungsträger GOS Kosten in Höhe 2,3 Millionen Euro errechnet. Darin waren auch Rückzahlungen für die Städtebauförderung eingerechnet. Der Rathauschef hofft, die neue Kalkulation in etwa zwei Wochen vorlegen zu können.

Neuer Ortskern soll 2022 stehen

Gleichzeitig kündigt Sander mehrere Informations- und Beteiligungsangebote für die Bürger bei der Ortskerngestaltung an. Noch im Dezember will er an drei Donnerstagen auf dem Wochenmarkt über die Planung informieren sowie die Sorgen und Wünsche der Kronshagener aufnehmen. Zudem bietet er eine monatliche Extra-Sprechstunde „Ortskern“ im Rathaus an. „Geplant sind zudem ein Bürger-Workshop für die Kriterienfindung bei der Investorenauswahl sowie eine Information im Bürgerhaus“, fügt Sander hinzu. Er macht aber klar: „Grundlage ist und bleibt das einvernehmlich beschlossene Planungskonzept.“ Spielraum bleibe im Ortskern bei Details, wie etwa der Fassadengestaltung, und Fragen, welche Art von Wohnungen gebraucht werden und ob es auch Gaststätte sowie Drogeriemarkt geben soll. Eines ist für den Bürgermeister bereits sicher: „Wenn alles planmäßig verläuft, haben wir 2022 einen neuen Ortskern.“

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