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Rendsburg Urnengräber zwischen den Linden
Lokales Rendsburg Urnengräber zwischen den Linden
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07:02 01.03.2018
Von Frank Scheer
Pastor Henry Koop präsentiert die neue Bestattungsmöglichkeit unter den Linden auf dem Brügger Friedhof. Die Findlinge können mit den Namen der Verstorbenen versehen werden. Die Angehörigen können aber auch anonym bestatten lassen. Quelle: Frank Scheer
Brügge

2206 Grabstellen gibt es in Brügge, davon sind momentan 1362 belegt. Der Trend geht zu Urnenbestattungen, zum Teil auf Gemeinschaftsgräbern mit bis zu 60 Plätzen. Kostengründe sind ausschlaggebend, aber auch der Aufwand für die Pflege ist vielen Angebörigen zu viel. Immer häufiger kaufen Angehörige aber Plätze in privaten Begräbniswäldern oder Ruheforsten. Genaue Zahlen liegen nicht vor: Nach einer Schätzung "wandert" ein Viertel ab.

Reguläre Erdbestattung wurde um 28,7 Prozent teurer

Die Folge ist, dass die Kirchengemeinde die Gebühren kräftig anheben muss: Eine ganz normale Grabstelle für eine Erdbestattung und 30 Jahre kostet von diesem Monat an 1673 (bisher 1300) Euro – macht eine Erhöhung um 28,7 Prozent. Um eine weitere, preiswertere Alternative anbieten zu können, sind ab sofort auch die „Urnenbestattungen unter dem Lindenkranz“ möglich. Eine solche Bestattung unter der Rasenfläche kostet für 20 Jahre 1041 Euro.

Biologisch abbaubare Urnen kommen unter den Rasen

In Brügge entstehen zwischen den Bäumen die Gräber für biologisch abbaubare Urnen, die keine Pflege benötigen, da die Gräber unter dem Rasen angelegt werden. Jede Grabstätte kann an dem dazugehörigen Baum mit einem Feldstein, der mit dem Namen des Verstorbenen und dessen Geburts- und Sterbejahr versehen ist, ausgestattet werden. Weitere Informationen zur neuen Bestattungsform gibt es im Kirchenbüro, Tel. 04322/4014. Die neue Satzung ist im Internet unter www.st-johannis-bruegge.de einzusehen.

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