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Rendsburg Droht der Bahnbrücke die Stillegung?
Lokales Rendsburg Droht der Bahnbrücke die Stillegung?
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06:44 07.09.2018
Von Sven Tietgen
Die Sicherheit für Fußgänger, Rad- und Mofafahrer auf der sanierungsbedürftigen Eisenbahnbrücke ist noch gewährleistet. Diskutiert wird aber auch über eine Stilllegung. Quelle: Sven Tietgen
Wattenbek

Nach ersten Schätzungen müsste die Gemeinde mindestens 200.000 Euro in die Hand nehmen. Für einen endgültigen Entschluss brauchen die Entscheidungsträger aber noch weitere Zahlen. Der Verkehrsausschuss, der sich in dieser Woche mit der sanierungsbedürftigen und viel genutzten Querung befasste, schlägt eine weitere Untersuchung im Januar 2019 vor.

Auch Straßen und Kanalisation müssen saniert werden

In den drei Fraktionen wollten sich die Ortspolitiker zudem Gedanken machen, ob eine Stilllegung der Brücke in Frage kommt. Der Ausschussvorsitzende Thomas Haese (WfW) betonte: „Für Wattenbek ist die Sanierung oder ein Neubau finanziell eine kräftige Hausnummer, und wir haben noch erheblichen Sanierungsbedarf bei Straßen und Kanalisation.“

Die Statik der Brücke ist noch in Ordnung

In der Ausschusssitzung stellte das beauftragte Ingenieurbüro die Schäden vor, die bei der Hauptuntersuchung im vergangenen Jahr zu Tage getreten waren. Danach müssen die Bohlen ausgetauscht und das Geländer repariert werden. Im Tragwerk wurde Pilzbefall festgestellt, die Statik ist aber nach den Worten von Haese noch in Ordnung. „Da muss man sich keine Sorgen machen“, fügte er hinzu.

Nur zwei weitere Möglichkeiten zur Querung

Für die Bürger wäre eine Schließung der Brücke mit deutlichen Umwegen verbunden. Es gibt nur zwei weitere Möglichkeiten, die Bahntrasse, die den Siedlungsraum Bordesholm/Wattenbek teilt, zu über- oder unterqueren: Am Bahnhof und in der Bahnhofstraße. Für Brügger und Reesdorfer, aber natürlich auch Wattenbeker ist das Bauwerk nicht wegzudenken: Schnell erreichen sie den Moorweg oder das Sportzentrum am Möhlenkamp. Aber auch für Bordesholmer bietet die Brücke in die andere Richtung viele zeitliche Vorteile. Außerdem entsteht in Sichtweite das neue Interkommunale Gewerbegebiet von Bordesholm/Brügge mit zahlreichen Arbeitsplätzen.

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