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Rendsburg Eckernförde auf dem Weg in die Zukunft
Lokales Rendsburg Eckernförde auf dem Weg in die Zukunft
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17:39 02.09.2009
Eckernförde

In der Bau- und Umweltausschusssitzung wurde jetzt ein erster, aber entscheidender Schritt in die Zukunft Eckernfördes getan. Dr. Volker Zahn vom Büro „plusfünf Stadtentwicklung und Kommunalberatung“ stellte Grundlagen und Zeitschiene für das städtebauliche Gutachterverfahren mit dem Arbeitstitel Binnenhafen-Nooröffnung vor. Damit wurde quasi der Startschuss für einen richtungsweisenden Ideenwettbewerb gegeben. Dessen Ziel ist es, aufgezeigt zu bekommen, was in besagtem Bereich an Vorhaben denkbar und umsetzbar ist. Zum Beispiel, ob es sinnvoll erscheint, die Nooröffnung wieder herzustellen, Hafen, Reeperbahn und Verkehr unter städtebaulichen Aspekten neu zu ordnen und Wege erläutert zu bekommen, Straßen und öffentliche Plätze anders zu gestalten.

Zu den vorher abgesteckten Entwicklungszielen gehören unter anderem die Ansiedlung von Freizeit- und hafentouristischen Einrichtungen, die Fortführung der Hafenpromenade über den Steindamm hinaus bis zum Nordufer und die Schaffung hochwertiger Bauflächen entlang der neuen Uferzonen, die Verlegung des vorhandenen Parkdecks Ecke Noorstraße/Reeperbahn/Gaehtjestraße und eine Neubebauung von Grundstücken entlang der Noorstraße.

Zahn machte deutlich, dass es sich dabei nicht um einen Wettbewerb im klassischen Sinne handelt, sondern vielmehr um ein zweistufiges Verfahren. Das sieht unter anderem vor, etwa 15 verschiedene Planungsbüros zu bitten, grundsätzliche Entwicklungskonzepte zu erarbeiten. Aus diesen sollen die interessantesten ausgewählt werden. In einer zweiten Planungsstufe gilt es dann, die vorgelegten Konzepte zu konkretisieren und realitätsfähige Entwürfe einzubringen. Aus diesen soll dann eine Lenkungsgruppe, die unter anderem aus Vertretern der einzelnen Rathaus-Fraktionen sowie Mitarbeitern der Verwaltung besteht, die Machbarkeit einzelner Projekte in die Diskussion bringen. Mit verbindlichen Ergebnissen sei nach Zahns Worten etwa Mitte nächsten Jahres zu rechnen.

Das Gute daran: Aus den vorgelegten Entwürfen können bei Bedarf einzelne Elemente entnommen werden. „Am Ende muss das aber städtebaulich vertretbar sein“, betonte der Sprecher des Gutachterbüros.

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