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Rendsburg Kronshagen bekäme 1,39 Millionen Euro
Lokales Rendsburg Kronshagen bekäme 1,39 Millionen Euro
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06:00 03.12.2018
Von Florian Sötje
Das Klärwerk Bülk im Strander Hinterland beseitigt das Abwasser der angeschlossenen Umlandgemeinden. Quelle: Ulf Dahl
Kronshagen

Die Mitbenutzung des Klärwerks Bülk im Strander Hinterland ist vertraglich geregelt – hier liegt für die angeschlossenen Gemeinden von Kronshagen bis Molfsee und von Schönkirchen bis Stein das Problem. Sie sind der Meinung, dass sie für ihre Abwasserbeseitigung zu viel an die Stadt Kiel gezahlt haben. Nun liegt ein neuer Vertrag auf dem Tisch. Demnach ist die Stadt Kiel bereit, dem Umland einmalig 10,196 Millionen Euro zu zahlen. Der Kronshagener Anteil daran: 1,39 Millionen Euro. Das Geld wird noch in diesem Jahr fließen.

Einigung lag schon 2012 auf dem Tisch

2012 einigte man sich in einer Absichtserklärung auf zehn Millionen Euro. Nach dem Wechsel an der Rathausspitze von Torsten Albig (SPD) zu Ulf Kämpfer (SPD) kassierte dieser die Vereinbarung wieder ein. Das städtische Rechtsamt war der Ansicht, dass Kiel dem Umland nichts schulde.

Andere Verteilung der Kosten

Nach zähen Verhandlungen liegt laut Kämpfer nun ein „transparenter“ und „gerechterer“ Vertrag vor. Während die Umlandgemeinden bisher für den tatsächlichen Zulauf von Frischwasser und Fremdwasser zahlten, kam Kiel nur für den Frischwasseranteil auf. Nun wird auch der Fremdwasseranteil berücksichtigt. Dafür beteiligt sich das Umland an Ersatzinvestitionen für das Klärwerk Bülk und an den Kosten für das gesamte öffentliche Kanalnetz. Diese Kosten trugen bisher nur die Kieler Gebührenzahler.

Gemeinden müssen neuem Vertrag zustimmen

Den neuen Vertrag segnete die Kieler Ratsversammlung bereits im Sommer ab. Nun sind die Gemeinden am Zug. Und auch in Kronshagen will man einen Schlussstrich ziehen. Der Haupt- und Finanzausschuss votierte in seiner letzten Sitzung am 27. November einstimmig für den Abschluss des neuen Vertrags. „Ich denke, es ist in unser aller Sinne, wenn wir diese Angelegenheit hinter uns bringen“, fasste es Ausschussvorsitzender Thomas Kahle (CDU) zusammen. Dem müssen nun am morgigen Dienstag die Mitglieder der Gemeindevertretung auf ihrer letzten Sitzung des Jahres zustimmen. „Damit hätten wir für die nächsten Jahre eine verlässliche Vertragslage“, sagte Kronshagens Bürgermeister Ingo Sander (CDU).

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