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Rendsburg Schützen bekommen doch neue Räume
Lokales Rendsburg Schützen bekommen doch neue Räume
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07:00 28.06.2018
Schützenchef Jürgen Meier und seine Schützen werden im Raumkonzept des Neubaus vom Bürger- und Sportzentrum berücksichtigt. Quelle: Sven Janssen
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Jürgen Meier ist Chef der Schützensparte beim TSV, bei jeder Sitzung, in der es um den Neubau des vor mehr als einem Jahr abgebrannten Bürger- und Sportzentrums ging, waren er und viele der anderen Schützen Gäste im Rathaus. Sie harrten geduldig aus und trugen immer wieder ihre Meinung vor, denn: "Wir möchten wieder unsere Heimat im Bürger- und Sportzentrum haben", betonte Meier.

Ende Mai sah es noch schlecht aus

Doch die Zeichen standen schlecht, zumindest bei der Sitzung Ende Mai. Damals hatte der Bauausschuss noch zehn Mitglieder, das Ergebnis der damaligen Abstimmung war ein Patt: Während sich CDU und UWF für ein Raumkonzept mit Schützensparte  - also die große Lösung - einsetzten, stimmten SPD und Grüne dagegen und favorisieren eine günstigere Lösung für den Neubau.

FDP pro "große Lösung"

Doch am Dienstagabend tickten die Uhren anders, das Gremium war nach der Kommunalwahl neu aufgestellt. Sieben Ausschussmitglieder, Michael Muhs (UWF) Carsten Stegelmann und Hans-Jörg Hermann (CDU), Alexander Wachs (FDP), Achim Lorenzen (Grüne) sowie Anja Bläse und Wulf Briege (SPD) sollten entscheiden. Und Wachs machte gleich deutlich: "Für uns gehören die Schützen dazu, die FDP steht  zur großen Lösung."

Grüne und SPD entschieden sich um

Doch nicht nur die zusätzliche Stimme der FDP sollte bei der Abstimmung des Raumkonzeptes für die Schützen ausschlaggebend sein, auch Achim Lorenzen (Grüne) und Anja Bläse (SPD) hatten sich umentschieden und votierten für die "große Lösung". Wulf Briege enthielt sich.

Schützen können Zukunft planen

"Damit haben wir nicht gerechnet, ich bin noch ganz zittrig", sagte Peter Schuon, ebenfalls Mitglied der Schützensparte. "Das ist wirklich toll", freute sich auch Meier, der jetzt wieder die Zukunft planen kann.

Von Sorka Eixmann

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