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Rendsburg Fußgängerbrücke provisorisch repariert
Lokales Rendsburg Fußgängerbrücke provisorisch repariert
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11:54 06.10.2018
Von Sven Tietgen
Die gemeindeeigene Bahnbrücke kann nach Reparaturen vorerst weiter überquert werden. Quelle: Sven Tietgen
Wattenbek

 „Das Ergebnis kann ziemlich schnell auf dem Tisch liegen, darauf warten wir jetzt“, erklärte Wattenbeks Bürgermeister Oliver Kruse. Grundsätzlich geht der Gemeindechef aber davon aus, dass die rund 30 Jahre alte Überführung bis zur nächsten geplanten Hauptuntersuchung im Februar kommenden Jahres offen bleibt. „Wir haben das Geländer verstärkt und eine Reihe von Bohlen ausgetauscht“, sagte Kruse.

Eine Sperrung kann die Gemeinde nicht anordnen, dies ist nur dem Amt Bordesholm möglich. Bei einem Ortstermin hätten Amtsdirektor und Bauamtsleiter vorläufig grünes Licht für die Querung gegeben, führte der Bürgermeister weiter aus. Die jetzt laufende Prüfung ist auch aus einem anderen Grund wichtig: Wattenbek hofft auf belastbare Zahlen für eine mögliche Neubauentscheidung.

Komplette Sanierung könnte 460.000 Euro kosten

Eine Vollsanierung bezeichnete Kruse vor dem Hintergrund von geschätzten Kosten bis zu 460.000 Euro als Quatsch. Bereits nach der jüngsten Gemeindevertretersitzung im September stand ein Neubau zur Diskussion, eine Grundsatzentscheidung beschloss das Gremium aber nicht. Das günstigste Neubauangebot ohne Abriss der jetzigen Querung liegt bei rund 200.000 Euro.

Brücke soll auf jeden Fall erhalten werden

Die Finanzierung ist aber ein Problem für die Gemeinde. „Alleine können wir das Projekt nicht stemmen“, betonte Kruse. Die Gemeinde will prüfen, ob interkommunale Fördertöpfe angezapft werden können. Auf jeden Fall soll die Brücke erhalten bleiben – in welcher Form auch immer. Denn nicht nur von Wattenbekern wird die Querung genutzt, auch die Bewohner von Brügge, Reesdorf und anderen Umlandgemeinden profitieren davon, so Kruse.

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