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Rendsburg Einstieg in den Klimaschutz
Lokales Rendsburg Einstieg in den Klimaschutz
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06:00 05.10.2018
Von Frank Scheer
Hausmeister Michael Demant kümmert sich um die verschiedenen Trakte im Sportzentrum (links) und die Mehrzweckhalle auf dem TSV Gelände am Möhlenkamp. Quelle: Sven Tietgen
Bordesholm

Als Einstieg in eine Klimaschutzdebatte hat die Gemeinde mit der Feuerwehr, Huus an`n Markt, Haus der Begegnungen und dem TSV-Sportheim samt Halle vier eigene Liegenschaften vom Ingenieurbüro Ralph Petereit unter die Lupe nehmen lassen. Ein erster Vorschlag: Es deutet sich eine Quartierslösung für den Möhlenkamp an – Sportheim, Sporthalle, Kindergarten und Kegelzentrum könnten durch ein Blockheizkraftwerk zentral versorgt werden.

Hohes Einsparpotential auf dem TSV-Areal

Aus Sicht des Klimaschutzgutachters Ralph Petereit könnte aber durch andere Maßnahmen viel Energie eingespart werden: Allein durch einen hydraulischen Abgleich der Heizungsanlagen und neueren Thermostatventilen könnte der Verbrauch um zehn Prozent reduziert werden. Auf dem TSV-Gelände kommt ein Jahresverbrauch von 520.000 KW/h pro Jahr zusammen, was 15 bis 20 normalen Einfamilienhäusern entspricht. Zudem ist die Heizung bereits 13 Jahre alt. Die Anlage in der Sporthalle, die unter der Decke auf einem Podest positioniert ist, musste Anfang des Jahres für 10.000 Euro repariert werden.

Ausschuss fasste keine Beschlüsse

Andere Ausschussmitglieder stehen den Vorschlägen des Gutachters für die Gebäude etwas kritisch gegenüber, deshalb sind auch noch keine Beschlüsse gefasst worden. Marion Wecken (SPD) forderte wie Norbert Baschke (CDU) eine genaue Auflistung, welche Gesamtkosten welche Einsparung gegenüberständen. Zudem sollen auch mögliche Fördertöpfe des Landes und Bundes berücksichtigt werden. Der Gutachter hat in seiner Expertise nur die reinen Kosten für die energetischen Maßnahmen aufgelistet. Schönheitsreparaturen, wenn mal eine Wand neu verputzt werden muss, sind nicht aufgeführt worden. Das bemängelten mehrere Ortspolitiker.

Auf die hohen Kosten der Energieberatung verwies Ulrich Schuster (CDU) Die Gesamtkosten belaufen sich auf 47811,06 Euro. Ein 80-prozentiger Zuschuss verringert den Gemeindeanteil allerdings auf 10144,17 Euro.

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