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Rendsburg Gospelchor Pahlen rockt Nortorfer Kirche
Lokales Rendsburg Gospelchor Pahlen rockt Nortorfer Kirche
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14:30 09.12.2018
Von Beate König
Dirigiert Chorleiter Andy Anderson, dann beginnt der Gospelchor Pahlen zu leuchten. Quelle: König, Beate
Nortorf

Zum elften Mal hatte der Lions Club Nortorf den Gospelchor Pahlen zum Konzert eingeladen. Das Konzept des Chors überzeugt durch eine Kombination von Professionalität, Musikalität und ausgeklügelter Bühnentechnik: Stunden vor dem ersten Ton wird das mehrstufige Bühnen-Podest vor dem Altar aufgebaut. Über zwei Leinwände wurden die Show zusätzlich übertragen.

Kräftiger Chorsound im Kirchenschiff von St. Martin

Hörbar wurden die Stimmen des rund 50-köpfigen Chors durch Mikrofone, die an Alu-Traversen über den Köpfen der Sänger installiert sind. Weitere Mikrofone standen für den Raumklang und für die Verstärkung der exzellenten Solisten vor dem Ensemble parat. Von einem Mischpult aus wurde der Klang auf die im Kirchenraum verteilten Boxen gelenkt.  Bis in die letzte Sitzreihe kam der Chorsound kräftig und ausgewogen an.

Chorleiter Andy Anderson arbeitet ganz ohen Noten

Andy Anderson, Mitbegründer des Ensembles, bürgt als musikalischer Motor des Chors für inspirierte Töne. Steht der Dirigent seinen Sängern gegenüber, wird das Lächeln der Choristen erkennbar noch freier, die Töne noch beseelter. Im Wiegeschritt von Anderson zu einer einheitlichen Choreographie bewegt, verschmelzen die einzelnen Sänger zu einem organischen, rhythmischen Klangkörper. „Wir singen und lernen unsere Stücke ohne Noten, nur das Gehör“ erklärte Moderator Klaus Struve, wie die selbstverständliche Bühnenpräsenz des Chors entsteht.
90 Arrangements, Eigenkompositionen und Klassiker wie „Oh happy day" hat der Chor auswendig im abrufbaren Repertoire.

Zuhörerin Barbara Wiegelmann war von der ansteckend positiven Grundstimmung des Chor begeistert. Ob die Nortorfer einen eigenen Gospelchor brauchen könnte? „Eine Stadt kann immer einen Chor vertragen“, bejahte sie. Angesichts der Qualität der Pahlener ergänzte sie: „So einen Chor aufzubauen, ist ganz schön schwer.“

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