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Handlungsbedarf für die Ortsmitte

Bredenbek Handlungsbedarf für die Ortsmitte

Nichts ist so gut, dass es nicht noch besser werden könnte. So könnte man das Ergebnis der Aufstellung des Ortsentwicklungskonzepts zusammenfassen, das die Stadtentwickler Guntram Blank und Wulf Dau-Schmidt auf der Sitzung der Gemeindevertretung vorstellten. Seit März war daran gearbeitet worden.

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Ein Ziel der Ortsentwicklung Bredenbeks ist auch das Zusammenwachsen der einzelnen Ortsteile Bredenbekermoor und Kronsfelde.

Quelle: Sven Janssen

Bredenbek. „Wohnen in Bredenbek ist nur möglich, wenn man ein eigenes Haus hat“, kritisierte Dau-Schmidt. Es fehle in der Gemeinde an bezahlbaren Mietwohnungen, vor allem auch für jüngere Menschen, die bei den Eltern ausziehen, aber in Bredenbek bleiben wollen. Alleine im Innenbereich könnten gut 100 Wohneinheiten geschaffen werden. Auch kleine Haushalte müsse man im Blick haben und nicht nur für Senioren planen. Als Schlüsselgrundstücke identifizierten die Ortsentwickler zum einen den Reimerschen Hof, zum anderen auch das alte Meiereigelände.

Für die Ortsmitte sehen die Planer durchaus Handlungsbedarf. Mit dem Bredenhuus habe die Gemeinde ein zentrales Gebäude, aber durch die alte Post, die in Privateigentum ist, werde die Ortsmitte geteilt. Dieses vorher öffentlich genutzte Gebäude könne trotz seiner prominenten Lage und vieler Funktionsmöglichkeiten den Ort nicht positiv prägen, heißt es im Bericht.

Um den Parkdruck zu vermindern, soll der Fuß- und Radverkehr gestärkt werden. „Eine neue Wegeführung zwischen Poststraße und Raiffeisenstraße sollte die südlichen Wohngebiete Bredenbeks mit der zentralen Ortslage verbinden“, schlagen die Planer vor.

Die Reaktivierung des Gasthofes, die Bredenbek bereits angestoßen hat, halten die Ortsentwickler für wichtig. „So ein Gasthof funktioniert aber nur im Miteinander mit dem Sportverein“, machte Blank deutlich.

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