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Rendsburg Hofft auf Rückenwind aus Strande
Lokales Rendsburg Hofft auf Rückenwind aus Strande
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16:04 17.11.2009
Strande

Klar ist, dass der Kreis Rendsburg-Eckernförde gegen den Willen der Gemeinden keine Empfehlung für Standorte geben wird. Deshalb ist die Entscheidung des Bauausschusses so wichtig nicht nur für Hartwig Rodde, um dessen Ackerflächen es sich hier handelt, sondern auch für die anderen sieben Gesellschafter des Bürgerwindparks Schwedeneck. Sie möchte mehr Windkraftanlagen bauen und dafür verschiedene Standorte prüfen lassen, erklärt Rodde. 1994 hatten sich die acht Landwirte zusammengefunden, 2000 ging dann die Anlage in Sprenge ans Netz. Hier stehen drei Windmühlen mit einer Nabenhöhe von 64 Metern und mit den Flügeln einer Gesamthöhe von 99 Metern. „Das war damals genehmigungsfähig und üblich. Moderne Anlagen werden aber höher“, erläutert Rodde. Gesucht werde ein Standort, auf dem ein Windpark mit insgesamt fünf Rädern Platz findet, die zur sogenannten zwei-Megawatt-Klasse mit 80 Metern Nabenhöhe und 125 Metern Gesamthöhe gehören. Die Besonderheit des Neu-Bülker Standorts laut Rodde: Auf seinem Acker könnten die fünf genau zur Hauptwindrichtung Südwest ausgerichtet werden, deshalb stellen sie sich gegenseitig nicht in einen Windschatten. 300 Meter Abstand untereinander werden für ausreichend gehalten. In einer Linie würde dieser neue Windpark von der Kreisstraße Stohl-Sprenge aus gesehen auf die Fördestraße Stohl-Strande zulaufen. Auch wenn Strande bislang für die sogenannte Potenzialanalyse keine Flächen gemeldet hat, sei das immer noch möglich, betont Rodde, das sei ihm in Gesprächen seitens des Kreises bestätigt worden. Die Bürgergesellschaft möchte nach Auskunft von Rodde bei einer Realisierung des Neu-Bülker-Parks den Strander Bürgern die Möglichkeit einer Beteiligung geben - wie es 2000 in Sprenge auch für Schwedenecker der Fall war.

Der Antrag ist Donnerstag Thema im Bauausschuss. Beginn ist um 19 Uhr im Yachthafen-Restaurant.

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