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Rendsburg Besucher kriegten was auf den Ohren
Lokales Rendsburg Besucher kriegten was auf den Ohren
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10:16 05.11.2018
Von Sven Tietgen
Burkhard Rogge trug in der Westenseer Kirche die Hubertuslegende vor. Quelle: Sven Tietgen
Westensee

Vom Andrang her macht die Hubertusmesse den Weihnachtsgottesdiensten Konkurrenz. Fast bis auf den letzten Platz gefüllt präsentierte sich die fast 800 Jahre alte Kirche am Sonntagabend. Vor Beginn der Messe, die auch als Erntedankfest der Jäger bezeichnet wird, begrüßten Burkhard Rogge vom Norddeutschen Jagd- und Rennverein zu Kiel und Pastor Dr. Bernd-Holger Janssen die vielen Besucher im Kirchenvorraum. Das Duo kann fast Jubiläum feiern: Mit den Parforcehornbläsern gestalteten Rogge und Janssen den Gottesdienst seit 24 aufeinander folgenden Jahren.

Während der Pastor für die Liturgie und die Predigt verantwortlich war, übernahm Burkhard Rogge den Part als Erzähler der Hubertuslegende. Die 1300 Jahre alte Geschichte erzählt von Hubertus, der sich nach einer Erscheinung eines Kruzifixes im Geweih eines gejagten Hirsches taufen lies, vom brutalen und zügellosen Jagen abließ und sich der waidgerechten Jagd verschrieb. Burkhard Rogge, Vorsitzender und Mitbegründer des Jagd- und Rennvereins, machte deutlich, dass die Jagd zum Kulturgut in Schleswig-Holstein gehört. Grußworte gab es zudem von Peter Busch, Obmann der Westenseer Jäger.

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