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Rendsburg Jetzt setzt Grote auf Rendsburg
Lokales Rendsburg Jetzt setzt Grote auf Rendsburg
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06:00 08.11.2018
Von Ulf B. Christen
Die Feldwebel-Schmid-Kaserne in Rendsburg war schon einmal Landesunterkunft für Flüchtlinge (hier ein Foto vom Oktober 2015). Im Juni ging sie in den sogenannten Leerstandsbetrieb. Quelle: Frank Behling (Archiv)
Kiel

Dort ist inzwischen eine Mehrheit gegen den Verkauf eines Grundstückes, das vom Land für den Ausbau der dortigen Unterkunft benötigt wird. Ein formaler Beschluss der Ratsversammlung steht aber immer noch aus.

Gespräche mit Rendsburg seien gut gelaufen

Grote will in der Hängepartie endlich Klarheit. „Wir haben Neumünster in einem finalen Schreiben gebeten, sich auf ein Ja oder Nein festzulegen“, sagte der Minister. „Falls Neumünster den Verkauf des Grundstücks ablehnt, werden wir die Option Rendsburg ziehen.“ Die Gespräche mit Rendsburg seien gut angelaufen. So will das Land auf Wunsch der Stadt unter anderem dafür sorgen, dass die Flüchtlinge in der Feldwebel-Schmid-Kaserne einen Internetzugang erhalten. Geplant ist zudem, alte Betreuungsverträge für die Einrichtung, die erst Ende Juni in „Leerstandsbetrieb“ gegangen war, wieder „hochzufahren“.

Man wolle das Versprechen an Boostedt halten

Die Wiederöffnung der Unterkunft in Rendsburg würde Grote zudem helfen, ein wichtiges Versprechen einzulösen, das er den Boostedtern gegeben hat. Die dortige Unterkunft soll Ende November 2019 nur noch 500 Flüchtlinge (plus 200 in Krisenlagen) beherbergen und 2024 geschlossen werden. Ende Oktober hielten sich in Boostedt noch 1206 Flüchtlinge auf. Das sind deutlich mehr als das von Grote ausgegebene Zwischenziel von 900 Flüchtlingen, das er aber öffentlich mit keinem Datum verbunden hatte.

Der Minister wies darauf hin, dass die Belegung der Unterkünfte auch mit der Zahl der Abschiebungen stehe oder falle. „Das ist vor allem Bundessache.“ So fliege derzeit bundesweit je Monat nur eine Maschine mit etwa 50 abgelehnten Asylbewerbern nach Afghanistan.

Im Landtag stellte Grote gestern Details des Sonder-Aufnahmeprogramms für besonders schutzbedürftige Flüchtlinge vor.

Von Ulf B. Christen und Thorsten Geil

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