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Rendsburg Land übergibt Fahrzeuge an Retter
Lokales Rendsburg Land übergibt Fahrzeuge an Retter
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16:12 08.09.2018
Von Martina Drexler
Innenminister Hans-Joachim Grote (CDU) lässt sich von Martin Kruse, Leiter des Fachbereiches Umwelt, Kommunal- und Ordnungswesen des Kreises Rendsburg-Eckernförde, und Kreisbereitschaftsleiter Kay Dopp die Vorteile eines neuen Einsatzquads erklären. Quelle: eis - Thomas Eisenkrätzer
Rendsburg

Wie schafft die Bundeswehr es, eine Straße auszufalten? Wie kann man sich zu Hause darauf vorbereiten, wenn es zu andauernden Stromausfällen kommt? Es waren Fragen wie diese, die Besucher an unter anderem Bundeswehr, Feuerwehren, Deutsches Rote Kreuz, Johanniter, Technisches Hilfswerk, DLRG und Landesamt für Küstenschutz und Natur stellten.

Von 10 bis 16 Uhr informierten Katastrophenschutzorganisationen auf dem Paradeplatz in Rendsburg über ihre Arbeit und präsentierten ihre Ausstattung für Notfälle. So baute das DRK eine Feldküche und Zelte mit 50 Behandlungsplätzen auf. THW und Feuerwehr zeigten Hochleistungspumpen und Sandsack-Füllmaschinen.

Innenminister bedankte sich für den ehrenamtlichen Einsatz

Innenminister Grote nutzte die Übergabe von acht neuen Einsatzfahrzeugen, darunter fünf Krankentransportwagen und ein Hochwasserboot, um den Partnern im Katastrophenschutz Danke für den oft auch ehrenamtlichen Einsatz zu sagen: "Sie machen eine hervorragende Arbeit für unser Land". Viele Jahre sei das Bewusstsein für Gefahren nicht nur bei der Bevölkerung, sondern auch bei der Politik gesunken, sagte er.

37 Millionen Euro investiert das Land in den Katstrophenschutz

Die neuen Einsatzfahrzeuge wurden vom Bund mitfinanziert, das Land zahlte zwei Millionen Euro. Neben den 37 Millionen Euro als Beitrag des Landes zum Katastrophenschutz sei auch eine Millioneninvestition für Notstromaggregate 2019 und 2020 vorgesehen, teilte das Innenministerium mit.  Der Katastrophenschutztag, der zum ersten Mal einen derartig umfassenden Einblick in die Arbeit der Retter gebe, soll künftig alle zwei Jahre stattfinden.

Nicht nur der Klimawandel durch Jahrhunderthochwasser oder extreme Trockenheit, sondern auch Tierseuchen fordern die Katastrophenschützer oft bis an ihre Belastungsgrenze. Darauf wies Helma Böhmer, zweite stellvertretende Stadtpräsidentin von Rendsburg, hin. Sie lobte, dass der Katastrophenschutz im Land gut aufgestellt sei.

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