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Rendsburg Kein Neubau für Feuerwehrzentrale nötig
Lokales Rendsburg Kein Neubau für Feuerwehrzentrale nötig
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07:21 01.05.2018
Von Hans-Jürgen Jensen
Wahrzeichen der Feuerwehrtechnischen Zentrale in der Berliner Straße in Rendsburg ist der Turm, in dem gewaschene Schläuche zum Trocknen hängen. Quelle: Hans-Jürgen Jensen
Rendsburg

Die Diskussion hatte Hans Kaack, Vorsitzender des Kreis-Gemeindetags, im Herbst nach einer Besichtigung der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) in der Berliner Straße mit einem Brief an Landrat Rolf-Oliver Schwemer losgetreten. Die Arbeitsbedingungen müssten „in Teilbereichen als grenzwertig bezeichnet werden“, schrieb Kaack. Kreiswehrführer Mathias Schütte legte nach: Die FTZ sei altersschwach, das Trocknen der Schläuche in dem markanten Turm nicht mehr zeitgemäß. Schütte regte ein neues Kompetenzzentrum mit FTZ, Gefahrgut-Löschzug und Kreisfeuerwehrverband auf einem einzigen Grundstück an.

Das ist mit dem Gutachten vom Tisch – zumindest vorläufig. Kreis-Bauamtsleiter Martin Kruse: „Es überrascht nicht. Damit habe ich gerechnet.“ Bis zum Jahr 2028 komme der Kreis mit den beiden Gebäuden über die Runden, wenn er nachrüste und mit „relativ geringfügigen Baumaßnahmen“ etwa in der FTZ nachbessere, meinen die Gutachter.

Das Gutachten sollte nur die Zeit bis 2028 untersuchen. Die Planung des Kreises gehe jedoch schon weiter. Mit der Nachrüstung der beiden Standorte „wollen wir sie zukunftsfähig machen, möglichst über das Jahr 2028 hinaus“, sagte Kruse. Der seit Ende der 1990er-Jahre in der Graf-von-Stauffenberg-Straße untergebrachte Löschzug Gefahrengut ist eine Art freiwillige Feuerwehr des Kreises, die bei Unfällen mit Chemikalien oder Mineralöl ausrückt.

Die Kreisverwaltung stellt das neue Gutachten am Donnerstag, 3. Mai, in einer Sitzung des Umwelt- und Bauausschusses vor, die um 17 Uhr im Kreishaus an der Kaiserstraße beginnt.

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