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Rendsburg Krämer Pferdesport baut im Gewerbegebiet
Lokales Rendsburg Krämer Pferdesport baut im Gewerbegebiet
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18:05 27.02.2018
Von Sven Janssen
Drei Bürgermeister, ein Gewebegebiet (von links): Jürgen Liebsch (Bovenau), Bartelt Brouer (Bredenbek) und Petra Paulsen (Felde) holen Krämer Pferdesport ins interkommunale Gewebegebiet Bredenbek. Quelle: Sven Janssen
Bredenbek

Das Familienunternehmen Krämer Pferdesport aus Hockenheim will mit dem Mega Store rund 3,5 Millionen Euro in der Region investieren und bis zu 20 neue Arbeitsplätze schaffen. Seit zwei Jahren bemühen sich die drei Gemeinden um die Ansiedlung der Hockenheimer, die neben dem Versandhandel in Deutschland, Frankreich und Österreich derzeit 33 Filialen betreiben. Am Donnerstag entscheidet die Gemeindevertretung Bredenbek über den B-Plan, die Zustimmung gilt als sicher.

Seit 18 Jahren gibt es das interkommunale Gewerbegebiet in Bredenbek, an dem Felde, Bovenau und Bredenbek beteiligt sind. Die rund sechs Hektar große Fläche, die vor allem als Sondergebiet Logistik ausgewiesen ist, wurde an die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises Rendsburg-Eckernförde verkauft, die sich seitdem um die Vermarktung kümmert. Sechs Firmen haben sich bislang angesiedelt, belegen gut 1,5 Hektar der Fläche, die Vermarktung lief bislang eher zäh.

Schuld seien teilweise absurde Auflagen der Landesplanung, sagte Bürgermeister Jürgen Liebsch (CDU) aus Bovenau. Dass es jetzt grünes Licht für die Ansiedlung von Krämer Pferdesport gäbe, sei ein gutes Ergebnis. Zwei Jahre habe es gedauert die Landesplanung zu überzeugen, die Gemeinden seien sich im Gegensatz dazu schnell einig gewesen. „Wir mussten teilweise ganz schön dicke Bretter bohren“, sagte Bredenbeks Bürgermeister Bartelt Brouer (SPD). Gemeinsam mit Liebsch habe er sich an oberster Stelle in der Politik für das Ansinnen stark gemacht und mit Kai Lass, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft, an einem Strang gezogen. Auch ein Gutachten sei erstellt worden, dass die Auswirkungen des geplanten großflächigen Handels – Krämer schafft eine Verkaufsfläche von rund 1300 Quadratmetern - beleuchtet.

„Das Unternehmen paßt einfach hierher“, sagte Feldes Bürgermeisterin Petra Paulsen (SPD). Neben dem markanten krämertypischen Bau aus Sechseckelementen soll auf dem Gelände auch ein Reitplatz mit 800 Quadratmeter Fläche entstehen. „Weil zum Anpassen der Ausrüstung Pferde mitgebracht werden, ist die Lage mit ausreichend Platz optimal und für die Tiere stressfreier, als in der Innenstadt“, sagte Brouer, der sich vor allem auch über die künftigen Arbeitsplätze freute. sen

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