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Rendsburg Besuch aus Uganda im Rathaus empfangen
Besuch aus Uganda im Rathaus empfangen
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18:11 05.06.2018
Von Torsten Müller
Bürgermeister Ingo Sander (CDU) begrüßte am Dienstag im Rathaus in Kronshagen seinen ugandischen Amtskollegen Jackson Kamugasha, Bürgermeister von Bushenyi/Ishaka. Im Hintergrund dessen Mitarbeiter Edward Kiwanuka Gwavu. Quelle: Torsten Müller
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Kronshagen

Bürgermeister Sander hob die langjährige Freundschaft hervor, die in drei Jahrzehnten stetig gewachsen sei. „Es ist eine Beziehung auf Augenhöhe. Beide können voneinander profitieren“, betonte er. Das Entwicklungshilfeprojekt in Rukararwe diene als Vorbild für ganz Uganda. Der Freundschaftsverein, in dem auch die Gemeinde Mitglied ist, leiste eine vorbildliche Arbeit. Das aktuelle Projekt zur Speicherung von Regenwasser sei ein wichtiger Betrag zur Nachhaltigkeit. Als Gastgeschenk übergab Sander Geld für eine Regenrinne in Bushenyi.

Straße in Afrika soll nach Kronshagen benannt werden

„Danke für Eure Freundschaft“, sagte Jackson Kamugasha, der von den Mitarbeitern Edward Kiwanuka Gwavu und Jackline Kamurari Namara begleitet wird. Er kündigte an, dass zwei Straßen nach Kronshagen und Klaus Onnasch benannt werden sollen. Der ehemalige Kronshagener Pastor hob seinerzeit zusammen mit Nyine Samson Bitahwa, einem ugandischen Flüchtling in Kronshagen, das Entwicklungshilfeprojekt Rukararwe aus der Taufe.

Neben Tee und Bananen ist der Öko-Tourismus eine wichtige Einnahmequelle

„Die Region Bushenyi ist in Uganda etwas Besonderes“, betonte Kamagasha. Es gebe viel Grün, weil seinerzeit viele Bäume gepflanzt worden seien. Zudem hätten sich durch die Einführung umweltschonender Öfen der Holzeinschlag und der Rauch verringert. Neben Tee und Bananen sei der Öko-Tourismus eine wichtige Einnahmequelle. Kamugasha überreichte Sander die Holzfigur einer afrikanischen Frau, die einen Korb auf dem Kopf trägt. „Das soll sich bei uns ändern“, sagte er.

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