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Rendsburg Gemeinde plant Multifunktionshaus
Lokales Rendsburg Gemeinde plant Multifunktionshaus
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17:00 07.11.2018
Von Sven Tietgen
Auf der Wiese am alten Feuerwehrgerätehaus soll das neue Multifunktionshaus gebaut werden. Quelle: Sven Tietgen
Loop

Der erste Spatenstich dafür könnte im nächsten Jahr erfolgen – unter der Voraussetzung, dass ausreichend Zuschüsse von Geldgebern und Sponsoren fließen.

Der Startschuss für das ungewöhnliche Projekt fiel in der Gemeindevertretersitzung: Einstimmig beschloss das Gremium am Dienstag, den Bauantrag für den Neubau zu stellen. Die vom Bordesholmer Architekten Ralf Dieter Ladwig entwickelte Planung sieht ein eingeschossiges Gebäude in Holzoptik vor, das zwischen dem alten Gerätehaus und dem Parkplatz an der Hauptstraße errichtet werden soll.

Fahrzeughalle für Feuerwehrauto vorgesehen

Rund 200 Quadratmeter umfasst die Nutzfläche. Ein Drittel davon ist als Fahrzeughalle für das Looper Feuerwehrauto vorgesehen, das derzeit bei einem örtlichen Landwirt untergestellt ist. Ein weiteres Drittel umfasst die Umkleideräume für die Brandschützer sowie Küche und Toiletten. Letzteres kann auch von den Besuchern des Gemeinschaftsraums genutzt werden, der das restliche Drittel einnimmt.

In diesem Raum ist eine Ausstellung geplant, in der das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) das Große Moor zwischen Loop und Dätgen thematisiert. „Aktuell wird das Moor renaturiert, die Ausstellung wird eine interessante Sache für Schüler, Kitakinder und Ausflügler“, erklärte Bürgermeister Torsten Teegen.

Multifunktionshaus soll 350000 Euro kosten

Die Idee für die Verbindung von Feuerwehr und Moor-Information entstand bei Gesprächsrunden mit der Amtsverwaltung Bordesholm und der Aktivregion Mittelholstein. Nach einer ersten Schätzung soll das Multifunktionshaus gut 350000 Euro kosten. Bei der Aktivregion hat die Gemeinde einen Zuschussantrag über 100000 Euro gestellt, weitere Mittel erhoffen sich die Looper aus den Feuerwehrfördertöpfen des Landes für die Fahrzeughalle sowie von Sponsoren.

Errichtet wird der Neubau aber erst, wenn die Fördermittel in trockenen Tüchern sind. „Wir hoffen auf 50 Prozent Zuschüsse“, sagte Teegen. Die restliche Summe steuert das Dorf bei, geplant sind Darlehen sowie die Mittel aus einer Sonderumlage aus Gewerbesteuern, die für das Projekt aufgelöst wird. Das bisherige Gerätehaus wird weiterverwendet – als zentrale Unterstellmöglichkeit für Tische, Bänke, Zelte und Material fürs Vogelschießen. Das alte Feuerwehrauto, das dort noch untergestellt ist, wird verkauft, kündigte Teegen an. ti

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