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Rendsburg Zwölfjähriger komponiert für "Dein Song"
Lokales Rendsburg Zwölfjähriger komponiert für "Dein Song"
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10:30 05.03.2018
Von Sven Tietgen
Max-Tjorben Junge komponiert seine Songs am Rechner mit anspruchsvoller Software und Studiomixer. Quelle: Sven Tietgen
Mühbrook

Dass Max-Tjorben dann gleich in der ersten Runde ausgeschieden ist, macht den Nachwuchskomponisten nicht traurig. Dafür waren die Erlebnisse bei den Fernsehaufnahmen in Wiesbaden einfach zu großartig. Immerhin schaffte er es, mit 15 anderen Teilnehmern unter mehreren Tausend Bewerbern für die erste Runde des TV-Spektakels ausgewählt zu werden.

Die Begegnungen mit Juroren wie dem Sänger Laith al-Deen oder Ole Specht von „Tonbandgerät“ hinterließen tiefe Eindrücke bei dem Jugendlichen. „Das war schon ziemlich klasse, das sind coole Leute“, erzählt der Sechstklässler des Neumünsteraner Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums. Am besten gefallen hat ihm jedoch, dass es außer ihm weitere Altersgenossen gibt, die sich viel mit der Produktion von Musik beschäftigen.

Mit den anderen Dein-Song-Teilnehmern tauscht er sich auch weiterhin aus, mit Per aus Bayern arbeitet Max-Tjorben bereits an seinem nächsten Projekt: Ein Lied, mit dem sich der Gymnasiast bei der nächsten Staffel der TV-Show bewerben will. „Wenn man es nicht bis ins Finale geschafft hat, geht das auch.“ Zusätzlich lernt er jetzt E-Gitarre – sein mittlerweile viertes Instrument.

Bereits im Vorschulalter war er der Musik verfallen, mit fünf Jahren klimperte er oft auf dem Klavier im Wohnzimmer herum. Auf Vorschlag seiner Mutter nahm er Klavierunterricht, nach einem Jahr wechselte er aber zur Geige. Drei Jahre später entdeckte er das Schlagzeug für sich. Weil ihm die Begleit-CDs fürs Drumset-Üben zu langweilig waren, kam er auf die Idee, eigene Stücke zu produzieren. Daraus entwickelten sich seine Songs, die er auch schon auf Internetplattformen zum Herunterladen anbietet.

Seine Stücke sind irgendwo zwischen Techno und Rock-Pop angesiedelt, erklärt der Nachwuchskomponist. Texte hat er auch verfasst, die schlummern aber momentan in der Schublade. Mindestens zehn Stunden pro Woche beschäftigt er sich mit Üben und dem Tüfteln an neuen Songs. Sein zukünftiger Weg nach der Schule steht für ihn damit längst fest. „Ich werde Berufsmusiker, es macht einfach viel Spaß.“

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